Mittwoch, 2. Juni 2010

Israels Präsident Peres erklärt das Handeln der Armee

Wie die israelische Zeitung Maariv heute meldet, hat der israelische Präsident Schimon Peres das Vorgehen der ZAHAL beim Aufhalten der Provokateure des Gaza-Konvois verteidigt. In seinem Vortrag an der Haifer Uni sagte er unter anderem: "Wir haben Gaza freiwillig verlassen und an die PA übergeben, ohne jegliche Absicht, die Einwohner des Streifens Leiden zu lassen, wie es gegenwärtig unter der Schreckensherschaft der Terrororganisation HAMAS geschieht." Er unterstrich, dass Israel selbst, neben den zahlreichen pro-palästinensischen NGOs, dafür sorgt, dass es keine humanitären Engpässe in Gaza gibt, und dem ist nachweislich so.
Hinsichtlich der Operation äusserte Peres sein Bedauern über die Todesopfer, betonte aber gleichzeitig, dass diese als erste Gewalt angewendet und das Leben der Angehörigen der Küstenwache in eine ernsthafte Gefahr gebracht hatten. Unter solchen Umständen hatte die Armee rechtmässig gehandelt: "Soldaten einer jeden Armee schiessen zurück, wenn sie angegriffen werden. Echte Friedensaktivisten und Humanisten erfüllen ihre Aufgaben ohne Waffen in der Hand." Er rief die Weltgemeinschaft dazu auf, zwischen einer humanitären Mission und der Befestigung des illegalen HAMAS-Regimes zu differenzieren.

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