Dienstag, 22. Juni 2010

Saudi-Arabien: Zwangsauflösung iranischer Firmen

Laut Meldung der Los Angeles Times haben saudi-arabische Behoerden Bueros von 40 Firmen geschlossen, die in irgendeiner Weise mit den iranischen Revolutionsgarden verbunden sind. Betroffen sind Firmen, die den Kern des Regimes finanziell unterstuetzten und / oder Produkte und Technologien mit der "doppelten" Verwendung lieferten. Den Schritt begruendete das offizielle Riad mit der Umsetzung der entsprechenden letzten UN-Resolution gegen das iranische Atomwaffenprogramm. Unter den geschlossenen Firmen sind Oelfoerderfirmen sowie von Iran installierte fiktive Firmen. Nach wie vor werden alle juristischen und physischen Personen vernommen, die im Verdacht stehen, mit den Strukturen des iranischen Staates zusammenzuarbeiten, auch diejenigen, die nicht unmittelbar unter die Sanktionen der UN fallen. Es fragt sich , ob man andernorts, in Deutschland z. B., ähnlich gründlich nachschaut.

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