Donnerstag, 3. Juni 2010

Stellungnahme Washingtons zur Free Gaza-Operation: für jeden was dabei

Im Interview an den amerikansichen Fernsehsender PBC erklärte US-Vizepräsident Biden, dass Israel volles Recht auf Selbstverteidigung habe. U. a. sagte er: "Israel bot der Flottille an, auf seinem Territorium zu entladen und die Fracht nach Gaza zu liefern. Also was war der Grund für das ganze? Wieso haben sie  ihre Fahrt stur fortgesetzt? Warum haben die Menschen auf dem Schiff die Küstenwache das Schiff und seine Fracht nicht inspizieren lassen und sie sofort angegriffen? Israel hatte eine berechtigte Befürchtung, dass sich auf den Schiffen auch Waffen befunden haben konnten, was sich zum Teil als richtig erwies." Gleichzeitig forderte er Israel auf, neben den üblichen regulären Lebensmittellieferungen auch verstärkt Baumaterialien zu liefern. Israel lässt bestimmte Arten vom Baumaterial nicht durch, weil sie die Bevölkerung nicht erreichen, sondern von der HAMAS zum Bau von Schmuggeltunneln und Bunkern verwendet werden. Der Hussein-Nahostgesandte Mitchell gewann derweil die Ansicht, dass der gewaltsame Zwischenfall mit der "Freiheitsflottille" "negative Auswirkungen auf den Fortgang der Friedensgespräche im Nahen Osten haben könnte."

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