Dienstag, 13. Juli 2010

Amerikas Konservative laufen Sturm gegen Husseins Nahostpolitik

Eine Gruppe von konservativen Politikern und gesellschaftlichen Akteuren der USA hat eine neue Vereinigung zur Bekaempfung der Nahostpolitik von Praesident Hussein gegruendet, berichtet heute das amerikanische Nachrichtenportal politico.com. Das Notstandskomitee [engl. The Emergency Committee for Israel’s Leadership ] wird von zwei Saeulen getragen: der in den USA stark vertretenen christlichen-evangelischen Gemeinde und dem neokonservativen Fluegel der Republikaner. Der Vereinigung gehoeren u. a. der Cherfedakteur von Weekly Standard  William Kristol  und der ehemalige Paesidentschaftskandidat der Republikaner und Vorsitzender der Gruppe "American Values" Gary Bauer an. "Wir sind ein pro-israelischer Fluegel einer pro-israelischen Gesellschaft", sagte Kristol in aller Offenheit. Auch die zur Schau gestellte aber kuenstlich wirkende warmherzige Atmosphaere beim letzten Empfang Netanjahus im Weissen Haus hat nichts am tiefen Misstrauen vieler US-Buerger gegenueber der Nahostpolitik von Hussein geaendert. Gary Bauer nannte die Hussein-Administration als die "antiisraelischste" der gesamten Nachkriegszeit.
Der offene,  einseitige Druck auf Israel bei gleichzeitiger Toleranz gegenueber dessen Diffamierung auf internationalen Foren und der demonstrativen Gespraechsberetschaft gegenueber Schurkenregimen und Zivilisationsfeinden hat der weltweiten antisemitschen Internationale einen enormen Auftrieb verschafft. Die tuerkische Regierung oder das immer dreister agierende iranische Regime haetten sich anders verhalten, wenn sie sich der stillschweigenden Rueckendeckung der USA nicht so sicher waeren, wie jetzt. Waehrend die Begeisterung in der arabisch-islamischen Welt und deren EU-Exklave fuer die Herangehensweise Husseins in Nahost anhaelt, sinken die Zustimmungswerte des Starredners in den USA dramatisch. Der juengsten von der Washington Post und ABC in Auftrag gegebenen Umfrage zur Folge aeussern 60 % der Amerikaner Zweifel an der Faehigkeit des US-Praesidenten, richtige Entscheidungen zu treffen und umzusetzen. Es ist ein Spiegelbild der gleichen Umfrage vor 18 Minaten, in der 60% der Befragten sich fuer Hussein aussprachen. (Foto: Gary Bauer )

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