Montag, 26. Juli 2010

Barak's Botschaften an Libanon und die Juden

Verteidigungsminister Barak hat im Interview an die Washington Post am Vorabend seines Besuchs in den USA die Regierung in Libanon und die daran beteiligte Hisballah-Miliz davor gewarnt, israelische Staedte anzugreifen, sollte dies dennoch geschehen, werde die ZAHAL libanesische Regierungsinstitutionen ausschalten. In Bezug auf den Iran sieht Barak immer noch Spielraum fuer aussermilitaerische Sanktionen, doch "ab einem bestimmten Punkt muessen wir verstehen, dass die Sanktionen unwirksam sind". Heute steht Barak eine Reihe von Treffen mit hochrangigen Mitgliedern der US-Administration und des Sicherheitsapparats bevor. Die Einbeziehung der Regierung in Beirut in die theoretischen Vergeltungsmassnahmen ist taktisch nicht unklug um ihr deutlich zu machen, dass sie die Verbrechen der Hisballah und deren Provokationen mitverantworten werde, sollte sie mit ihr gemeinsame Sache machen. Dies zwingt den libanesischen Premier Harari auch unweigerlich zum Nachdenken daruber, ob die nachbarschaftlichen Beziehungen zu Israel der staendigen Praesenz einer ganzen Terrorarme im eigenen Land vorzuziehen ist.
Doch der israelische Verteidigugnsminsiter hat auch etwas im Gepaeck, was der US-Administration viel besser schmeckt: am Vorabend des Abflugs in die USA lies Barak - dessen Ministerium fuer die Verwaltung der Kommunen und Juda und Samaria verantwortlich ist - ein juedisches Haus in der Stadt Givat Ronen, Samaria, zerstoeren. Die Vereinigung der Bewohner Samarias sagte in Reaktion auf die Zerstoerung "jedes Mal, wenn Barak in die USA reist, zerstoert er Haeuser - gekoppelt mit seiner Forderung, illegale arabische Haeuser nicht abzureissen." Die Vorsitzende der Vereinigung Esther Karish wurde heute festgenommen, als sie eine Strasse nahe der Stadt blockierte, um gegen den Abriss zu protestieren. Sie ist mittlerweile wieder freigelassen worden. Nach dem Abriss kam es zu Zusammenstoessen zwischen den Juden und den palaestinensischen Arabern in Samaria mit mehreren Verletzten auf beiden Seiten, meldet Arutz 7. Aktionen gegen die Juden in seinem Verantwortungsbereich sind Baraks Lieblingsbauernopfer.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen