Dienstag, 27. Juli 2010

Die Moerder Europas II: Cameron

Der naechste Held in unserer Reihe die Moerder Europas ist der britische Premier David Cameron. Die online-Ausgabe der Zeitung Maariv, NRG, berichtet von der harschen Kritik, die Cameron an die Adresse Israels im Zusammenhang mit dem Flottillen-Zwischenfall vor zwei Monaten und seiner Gazapolitik richtete. "Man darf nicht zulassen, dass der Gazastreifen ein Lager bleibt und seine Blockade fortbesteht", sagte Cameron im Laufe seines Besuchs in der Tuerkei. Gleichzeitig lobte er die tuerkische Regierung fuer deren "Einsatz in Sachen Foerderung des Friedens im Nahen Osten": "Kein anderes Land kann eine Bruecke des Verstaendnisses zwischen Israel und seinen arabischen Nachbarn bauen", sagte Cameron. Dieselbe Einschaetzung der Rolle der Tuerkei im Nahostkonflikt haben zwei weitere Staats- und Regierungschefs: der tuerkische Premier selbst und der syrische Dikator Assad. In seiner antiisraelischen Haltung hat Cameron selbst die UNO uebertroffen, die die de facto Aufhebung der Blockade  Hamastans durch Israel begruesste. Hinsichtlich der EU-Beitrittsperspektiven der Tuerkei sagte Cameron: "Wir muessen den Weg von Bruessel nach Ankara bauen - und dies so schnell wie moeglich tun." Die Verlautbarungen Camerons sind, sollten sie die tatsaechliche Politik Britanniens abbilden, sind derart - gegenueber Europa wie Israel - ungerecht, irreal und destruktiv, das man sie ruhig als verbrecherisch bezeichnen darf. Verantwortungslos sind sie selbst dann, wenn sie eine blosse Heuchelei und das typische britische Appeasement darstellen.

1 Kommentar:

  1. Appeasement Politiker Chamberlain in München ( Treffen mit Hitler )hat einen würdigen Nachfolger im Britischen PM Cameron . Würde mich nicht wundern wenn Cameron genauso eine Politik macht im Blick mit den Terroristen des Gaza-Streifens . Die Bomben in London in der Tube/Untergrund sind wohl schon vergessen und die Toten wohl auch .

    AntwortenLöschen