Dienstag, 27. Juli 2010

Hubschrauberabsturz in Rumaenien, Einzelheiten

Am Montag, den 26. Juli, in der Provinz Braschov, Transsilvanien, ist ein Transporthubschrauber vom Typ CH-53 Jasur der ZAHAL-Luftwaffe in der schwer zugaenglichen Bergregion abgestuerzt. An Bord befanden sich vier israelische Piloten, zwei Bordmechaniker und ein rumaenischer Navigator. Die Besatzung uebte Rettungseinsaetze unter erschwerten Bedingungen und Fluege in geringer Hoehe im Rahmen der Operation Blue Sky. Der israelische Botschafter in Rumaenien David Oren berichtete, dass die Suche heute in der Frueh fortgesetzt wurde, sie sei aber durch die schlechten Wetterbedingungen - Regen und dichter Nebel - erschwert. Galej ZAHAL meldet unter Berufung auf rumaenische Medienberichte, dass sieben Leichen geborgen wurden. Das rumaenische Verteidigugnsministerium bestaetigt die Meldung vorerst nicht, von der ZAHAL gibt es keine Stellungnahmen. Der Armeepressedienst veroeffentlichte jedoch die Namen der israelischen Besatzungmitglieder, allesamt erfahrene Offiziere : Avner Goldman, 48, Daniel Schiffenbauer, 43, Yachel Keschet, 33, Lior Ischai, 28, Nir Lakrif, 25, Oren Kohen, 24. Laut der rumaenischen Nachrichtenagentur Mediafax befand sich Stefan Klaudiu Dragnea, 31, als Navigator an Bord. Die hohe Anzahl der Piloten in einer Maschine wurde damit erklaert, dass sie sich bei den langen und schwierigen Uebungen abwechselten. Israel und Rumaenien haben bereits eine gemeinsame Untersuchungskommission zum Unfall angekuendigt. Heute morgen wurden zwei Herkules-Maschinen der ZAHAL mit Rettungsspezialisten, Aerzten, Ermittlern und Armeerabbinern nach Rumaenien entsandt. Die Ursache des Unfalls ist bislang nicht festgestellt worden. Das Luftwaffenkommando der ZAHAL gab heute den Befehl heraus, die Uebungen in Rumaenien zu beenden und nach Hause zurueckzukehren. Bei den Katastrophen mit diesem Hubschraubertyp des US-amerikanischen Herstellers Sikorsky starben seit seiner Indienststellung in der ZAHAL 1969 bis zum gestrigen Tag 168 Menschen.

1 Kommentar:

  1. Diese Nachricht stimmt mich sehr traurig.
    Insbesondere, da Angehörige der Zahal, weltweit als Mörder und Unmenschen verteufelt werden, hier aber ihren wahren Charakter, einer menschlichen Armee, die anderen Ländern in Notfallsituationen zu Hilfe eilen, zeigen.

    B"H Möge der Ewige, unser G-tt, ihren Seelen Frieden geben und sie teilhaben lassen, an Seiner unendlichen Güte und am ewigen Leben.
    Meige Gedanken und Gebete sind auch bei den Eltern der Verunglückten. Ganz Israel und Juden in der ganzen Welt werden um unsere Helden trauern.

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