Donnerstag, 8. Juli 2010

Innenminister Ishai gegen Einbürgerung von Gastarbeiterkindern (erneuert)

Innenminister Eli Ishai [Schas] hat sich vehement gegen die Empfehlung der Sonderkommission zur Lösung der Statusfrage von Gastarbeiterkindern ausgesprochen. Die Kommission hat - wir berichteten - empfohlen, den Status von 800 Kindern und deren Eltern rückwirkend zu legalisieren und sie einzubürgern. Die Rede ist von den Kindern, die in Israel seit mindestens fünf Jahren leben, Ivrit sprechen und Schulen besuchen und deren Eltern als legale Flüchtlinge anerkannt sind. 400 Kinder werden zusammen mit ihren illegal eingeschleusten Eltern deportiert. Aus der Sicht des Innenministers würde dieser Präzedenzfall, sollte die Kommissionsempfehlung realisiert werden, die illegale Einwanderung aus Afrika nur weiter fördern. Er rief die Regierung dazu auf, Kinder nicht als Mittel zur Statuslegalisierung unkontrolliert zeugen und benutzen zu lassen, und die Schulen nicht als Orte zur Gewährung von politischem Asyl zu missbrauchen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen