Sonntag, 25. Juli 2010

Klage gegen Rueckgabe der IHH-Schiffe

Letzte Woche hat Israels Regierung den tuerkischen Forderungen erneut nachgegeben, und die Rueckgabe des beschlagnahmten Terroristen-Frachters Mava Marmara an die Tuerkei bewilligt. Zuvor bestand Israel noch auf einer schriftlichen Garantie seitens der tuerkischen Regierung, dass kuenftig weder das zurueckgegebene noch ein sonstiges Schiff fuer solche und aehnliche Provokationen verwendet wird. Offensichtlich hat man die Garantie nicht erhalten - damit waere das Hauptbetaetigungssfeld der IHH naemlich weg - und moechte die Schiffe auch so zurueckschicken, weil man der tuerkischen Drohungen ueberdruessig geworden ist. Heute soll aber nach israelischen  Medienberichten beim jerusalemer Bezirksgericht eine Klage gegen die Rueckgabe der Schiffe eingehen. Die Familie des 2001 beim Hamas-Terrorangriff in Jerusalem ermordeten 14 jaehrigen Jungen Adam Weinstein fordert die Einbeziehung der Schiffe des Hamas-Sponsors IHH in den geforderten Schadensersatz in Hoehe von 160 Mio NIS. Der Terrorangriff wurde damals durch zwei Selbstmordterroristen der Hamas mit tatkraeftiger Unterstuetzung der PA-Geheimdienste durchgefuehrt.

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