Montag, 19. Juli 2010

Oeffnung juedischer Erzvaeterstaedte fuer Juden erwogen

Das Zentralkommando der ZAHAL erwaegt die Aufhebung des Verbots fuer israelische Buerger, juedische Staedte Judas und Samarias zu besuchen, die unter der PA-Verwaltung stehen. Wie die ha'Aretz heute meldet, haengen diese Ueberlegungen mit der spuehrbaren Verbesserung der Sicherheitslage in den Gebieten, diese wiederum mit der "hervorragenden" Koordination zwischen den israelischen Sicherheitsdiensten und der Armee und den palaestinensischen Sicherheitsdiensten. Gegenwaertig koennen die Buerger Israels, im Unterschied zu auslaendischen Touristen, die Staedte nicht besuchen. Haeufig gelangen israelische Autofahrer irrtuemlich in diese Staedte, zu denen auch Beit Lechem gehoert, und werden dort von der PA-Polizei festgenommen und an die israelischen Behoerden uebergeben. Das ist immer noch ein besserer Zustand, als Zustaende waehrend der "zweiten Intifada", als solche Fahrten einen sicheren Lynchtod bedeuteten, weshalb das Einreiseverbot fuer Israelis 2000 auch verhaengt wurde. Mehr noch - diejenigen Israelis, die sich dem Verbot widersetzen, muessen mit einem Gerichtsverfahren in Israel wegen Verstosses gegen den Befehl des Zentralkommandos rechnen.
Vor einem Monat aber gestattete die ZAHAL einer Gruppe israelischer Touristen die Einreise nach Beit Lechem. Nach Berichten israelischer Offiziere sei die Koordination mit den PA-Kraeften auf dem hoechsten Niveau seit den Osloer Vertraegen. Gleichzeitig beeilt man sich in der ZAHAL aber nicht, Juden eine uneingeschraenkte Einreise in die Staedte ihrer Vorvaeter zu gesttatten. "Nach dem ersten Terroranschlag werden wir der Vahrlaessigkeit und Verantwortungslosigkeit beschuldigt", zitiert die Zeitung einen hochrangigen Offizier.

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