Montag, 12. Juli 2010

Saif al-Islam al-Gaddafi will es wissen

Die londoner Asharq al-Awsat berichtet heute von grossen Anstrengungen, die die libyschen Behoerden unternehmen, um den Sohn des libyschen Diktators Saif al-Islam al-Gaddafi von der Teilnahme an der Provokation des "Durchbruchs der Gazablockade" abzuhalten. Das offizielle Tripoli ist nicht daran interessiert, duch die Beteiligung des Diktatorsohnes der Aktion einen staatlichen Rang zu verleihen. Die Behoerden wollen auch keine libyschen Staatsbuerger an Bord sehen, die, sollte es doch zur Provokation kommen, beim Zusammenstoss mit der israelischen Kuestenwache zu Schaden kommen koennten. Die Leitung des Fonds des al-Gaddafi junior, der die "humanitaere Aktion" veranstaltet, betont den privaten Charakter dieser Initiative und sei deshalb nicht an die Weisung der libyschen Staatsfuehrung oder von irgend jemandem sonst gebunden. In etwa so aeusserte sich auch der Schiffskapitaen: das Schiff halte Kurs auf Gaza, sei aber bereit, in auf den aegyptischen Hafen el Arisch auszuweichen, sollte die israeische Kuestenwache die Durchfahrt verbieten. Das Schiff soll bereits unterwegs sein, es ist aber vorerst unklar, ob Saif al-Islam al-Gaddafi an Bord ist, und schon gar nicht, wo es letztendlich andockt. Auf dem Schiff befinden sich  12 Besatzungsmitglieder und etwa 15 "Friedensbeweger". (Foto: al-Gaddafi)

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