Sonntag, 25. Juli 2010

Salah hinter Gittern

Am Sonntag tritt der Fuehrer des "Nordfluegels der islamischen Bewegung" in der Galil "Scheich" Raed Salah seine 5-monatige Haftstrafe an. Er wurde wegen des Angriffs auf einen diensthabenden Polizisten in Jerusalem verurteilt. Im Januar hatte das jerusalemer Bezirksgericht den Scheich aufgrund des besagten Uebergriffs und der Stoerung des oeffentlichen Friedens schuldig gesprochen und zu 9 Monaten Haft verurteilt, Salach ging jedoch in Berufung. Das Berufungsgericht hatte anschliessend das Strafmass auf 5 Monate herabgesenkt. Vor seiner Ankunft in der Luxuszelle des Gefaengnisses Ayalon moechte Salach, begleitet von den berufs-unterdrueckten arabischen Members of Knesset und entrechteten Fuehrugnsmitgliedern der sog. "hoechsten Beobachtungskommission des arabischen Sektors" eine Pressekonferenz abhalten.
Auf dieser Pressekonferenz sagte Salah, dass das Gefaengnisaufenthalt fuer ihn keine Strafe, sondern ein "Opfer fuer die Befreiung der Al-Aksa Moschee" sei, ohne zu erklaeren, wer die Moschee besetzt. Das Gefaengnis Ayalon in Ramle ist im uebrigen auch kein Gefaengnis in Ramallah oder Gaza. Er rief die palaestinensischen Araber dazu auf, sich angesichts der "Bedrohung durch Israel zu vereinen", und rief die islamische Welt zur Wachsamkeit gegenueber den Plaenen Israels auf, am Ort der Al Aksa-Moschee auf dem Berg des zerstoerten Tempels, Israels Dritten Tempel zu bauen.(Foto: Salah)

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