Montag, 12. Juli 2010

Stadtverwaltung von Tel Aviv strebt Radikalkur fuer die Stadt an

Die Stadtverwaltung von Tel Aviv eroertert laut ynet gegenwaertig ein Gesetz zur Verbesserung des aeusseren Bildes der Stadt auf Kosten ihrer Bewohner. Dem Gesetz zur Folge sollen Eigentuemer von heruntergekommenen bzw. schlecht aussehenden Haeusern dazu verpflichtet werden, auf eigene Kosten die Fassade zu restaurieren. Im Falle der Weigerung wird dies die Stadt selbst tun, jedoch zum hoeheren Preis, und die Rueckerstattung des Geldes notfalls auch gerichtlich erwirken. Das Gesetz erstreckt sich auf Haeuser, die aelter sind als 15 Jahre. Neben der Fassade sollen ungeneutzte Sonnenboiler und Antennen von Daechern entfernt werden. Die neue Regelung wird allem Anschein nach in erster Linie die suedtel-aviver Bezirke betreffen, mit ihrer einmaligen Charme und sehr speziphischen architektonischen Pracht. Die Hausbesitzer werden die Moeglichkeit haben, gegen die Entscheidung betreffend ihres Eigentums  vor einer Sonderkommission Widerspruch einzulegen, der auch ein unabhaengiger Architekt angehoeren wird. Eine signifikante Veraenderung des aeusseren Stadtbildes Sued-Tel Avivs ist, vom Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Regelung gerechnet, in jedem Fall noch in diesem Jahrtausend zu erwarten. Es ist aber noch nicht absehbar, ob und wann sie in Kraft tritt, deshalb ist Bescheidenheit angesagt.

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