Mittwoch, 14. Juli 2010

Tuerkei begeht Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Nordirak

Bei den vor zwei Monaten wieder entflammten Zusammenstoessen zwischen der tuerkischen Invasionsarmee und den Verteidigungseinheiten der kurdischen Befreiungsorganisation PKK im autonomen kurdischen Nordirak beklagen offizielle Vertreter Kurdistans Greueltaten der Tuerken an der kurdischen Zivilbevoelkerung und den gefallenen kurdischen Kaempfern. Der PKK-Pressesprecher Ahmed Denis erklaerte gegenueber der kudischen Nachrichtenagentur Firat [Firatnews Agency]: "Die tuerkische Armee schnitt unseren toten Partisanen Haende, Beine und Ohren ab. Sie entstellt die Koerper von gefallenen PKK-Kaempfern, die ihre Leben bei den Zusammenstoessen in den Provinzen Guemueshan, Siirit und Hakkari verloren. Einige Koerper wurden enthauptet aufgefunden, Augen ausgestochen, Extremitaeten abgeschnitten. Dieses Vorgehen erinnert an die Verbrechen Saddam Husseins gegen die Menschlichkeit. Die Tuerkei kennt keine Gesetze bei ihrem Vorgehen gegen die Kurden im souveraenen Nordirak." Die PKK beschuldigt die Tuerkei der Verletzung des Art. 17 der Genfer Konvention, die die Verhoehnung der Leichen verbietet und fordert sie auf, das Kriegsvoelkerrecht zu respektieren, Haeuser von Zivilisten nicht anzugreifen, das Vieh der Bauern nicht abzuschlachten. Gleichzeitg wird darauf hingewiesen, dass "die tuerkischen Soldaten und Polizisten, die bei den Kaempfen von den kurdischen Partisanen gefangen genommen wurden, erklaerten, dass ihnen ihre Rechte gemaess der Genfer Konvention verlesen wurden, und sie gemaess diesen Normen behandelt werden." 
Nach der Wiederaufnahme des Widerstandes der PKK Anfang Juni, der sich gegen die türkischen Einmärsche und Verwüstungen im Nordirak richtet, hat der türkische Premier Erdogan geschworen [wir berichteten], die Kurden "im Blut zu ertränken." Hinter der Rauchwolke, die Erdogan und seine Nachfolger mit den 'humanitaeren Flottillen" gegen Israel hergestellt haben, fuehrt seine Regierung auf dem Gebiet eines anderen souveraenen Staates, sowie im eigenen  Suedosten  einen von den EU-Systemmedien, der UN  und  "Menschenrechtsaktivisten"  unbeachteten, grausamen Vernichtungskrieg.

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