Dienstag, 6. Juli 2010

Tuerkisch-kurdische Zusammenstoesse halten an

Arutz 7 berichtet weiterhin ueber sporadische aber intensive Zusammenstoesse im kurdischen Suedosten der Tuerkei und im Grenzgebiet zum Nordirak. Nach dem der PKK zugerechneten Anschlag auf die Oelpipeline, die von den Oelfeldern der norirakischen Stadt Kirkuk nach Ceyhan fuehrt, wurde die Oelversorgung wieder aufgenommen. Letzte Nacht griffen kurdische Peshmerga-Kaempfer den Stuetzpunkt der tuerkischen Besatzungstruppen in Nordkurdistan an, drei tuerkische Soldaten und neuen Kurden kamen dabei ums Leben, das tuerkische Militaer durchkaemmt das Gebiet Semdinli auf der Suche nach den verbliebenen kurdischen Kaempfern. Trotz des massiven Vorgehens ohne Ruecksicht auf die zivilen Opfer und die internationale veroeffentlichte Meinung - die es in diesem Fall schlicht nicht gibt - und der Drohung Erdogans, die Kurden "im Blut zu ertraenken" scheint der Widerstand der Kurden keinesfalls abzunehmen, die Tuerkei sich aber immer weiter in einen langwierigen Guerillakrieg hineinzumanoevrieren.
Im Gegensatz zum palaestinensischen "Widerstand" kuemmert der Widerstand einer grossen und eigenstaendigen kulturellen und ethnisch-kulturellen Entitaet, wie es die Kurden im Unterschied zu den "Palaestinensern" sind, und deren Repressionen in der Tuerkei und zivile Opfer, weder die westlichen Systempolitiker, noch -medien. Auf die Einladung des israelischen Aussenminister Lieberman vom 24 Juni hin werden, nach den letzten Meldungen, fuenf europaeische Aussenminister - Deutschlands, Frankreichs, Britanniens, Italiens und Spaniens -  demnaechst Gaza besuchen, um sich von der Lebensqualitaet der Palaestinenser persoenlich ein Bild zu machen.

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