Samstag, 10. Juli 2010

Widersprüchliche Meldungen zum Kurs der libyschen Jihad-Flottille (erneuert)

Der den libyschen Frachter Amalthea - gemietet mit den Mitteln der dem Diktatorsohn Saif al-Islam al-Gaddafi unterstehenden "humanitären" Organisation - begleitende Al-Jazeera-Repoerter hat die Meldung ausgesandt, wonach der Kapitän des Schiffes Kurs auf Gaza halte und, bei günstigen Wetterbedingungen, sein Ziel in 80 Stunden erreichen werde.
Zuvor meldete der israelische Rundfunk und ynet, dass es Israel gelungen war, mit Griechenland - aus dessen Hafen das Schiff ablegt - und Moldowa - unter dessen Falgge das Schiff fährt - eine Vereinbarung zu treffen, wonach die beiden Länder alle notwendigen Massnahmen treffen werden, um eine Wiederholung der Provokation der türkischen Gaza-Flotte zu verhindern. Deshalb hat das Schiff, das den griechischen Hafen Lavrio bereits verlassen haben soll, als Zielpunkt in seinen Begleitpapieren den ägyptischen Hafen Al Arisch. Dies wurde von den griechischen Behörden gegenüber dem israelischen Aussenministerium auch offiziell bestätigt. Aussenminister Lieberman hat eine Reihe von Treffen mit seinen griechischen und moldowanischen Amtskollegen sowie dem Generalsekretär Ban ki Moon absolviert und sie davon überzeugt, dass Israel die Zustellung von humanitären Gütern in den Gazastreifen nicht verhindert, jedoch darauf besteht, dass dies im Einklang mit den geltenden Normen auf dem Landweg geschieht, um Waffentransporte wirksam zu unterbinden, denn im Hafen der Hamas-Terrorenklave wird es vermutlich keine Autoritäten geben, die die Fracht auf Waffen und Munition hin durchsuchen würden. Israels UN-Botschafterin Gabriela Shalev hatte den UN-Generalsekretär und den UN-Sicherheitsrat aufgefordert, alles zu unternehmen, um die Wiederholung der Provokatoin zu verhindern, und sie darüber in Kenntnis gesetzt, dass Israel auf der Grundlage des geltenden Völkerrechts sich vorbehält, mit allen notwendigen Mitteln die Durchbrechung der Seeblockade zu verhindern. 
Wie wir berichteten, hat Ägypten seine Blockade aufgehoben und den Grenzübergang Raffiach "temporär" geöffnet, was jedoch eher einer endgültigen Öffnung gleichkommt. Vor dem beschriebenen HIntergrund ist der Kurswechsel des Schiffes sowohl illegal und als auch nicht nachvollziehbar. In den "80 Stunden" kann sich natürlich noch vieles ändern.
Laut dem Armeerundfunk Galej ZAHAL hat der arabische Knessetabgeordnete Ahmad Tibi [Raam-Taal-Fraktion] die Meldung der Zeitung Al Quds Al Arabi inzwischen bestätigt, wonach er an der Vorbereitung der neuen "Hilfsflottille" beteiligt war.

1 Kommentar:

  1. das ist alles ablenkung. in wirklichkeit bereiten iran,syrien und die türkei ein heimliches bombardement gegen israel vor. das einzige was israel jetzt noch retten kann ist : ein haufen guter bunker und ein paar exzellente counter bombardements. die islamisten sind wie die hitleristen : die kämpfen bis zum ende d.h. bis allah sie zum shahid macht. israel muss dieser vorstellung entgegenkommen und ihnen dabei helfen ein shahid zu werden. man beachte unbedingt dabei : wenn nur 7 % der islamischen welt aus fanatikern besteht sind das immerhin ungefär 120 millionen...

    AntwortenLöschen