Samstag, 31. Juli 2010

Zahal übt Vergeltung

In der vergangenen Nacht übte die Luftwaffe der Zahal die versprochene Vergeltung für den Angriff Gazas auf Israel am Freitag, am Vorabend des Schabbat. Der Armeepressedienst meldet, dass die Militärschläge gegen die Terrorinfrastruktur der Hamas ausgeführt wurden. Durch den Vergeltugnsangriff aus der Luft wurden mehrere Einrichtungen der Hamas im Norden des Streifens, eine Waffenfabrik im zentralen Gazastreifen und ein Tunnel im Süden an der Grenze zu Ägypten zerstört, durch den Waffen in die Terrorenklave geschmuggelt wurden. Die palästinensische Nachrichtenagentur Maan berichtet von zehn Verletzten,  acht davon sind Angehörige des "Innenministeriums" der Hamas. Die schwersten Verluste trug die Hamas nach dem Angriff auf den "Regierungskomplex" Ansar südlich der Gaza-Stadt, bei dem ein Feldkommandeur der "Izzadin al-Qassam-Brigaden" mit dem Nicknamen "Abu Bilal", unter dessen Leitung die Qassam-Produktion lief, liquidiert wurde. Quellen in der "Miliz" der Hamas haben inzwischen mitgeteilt, dass man nach dem Beschuss Israels "das Personal eilig evakuiert hatte", weil man ganz sicher von baldigen Vergeltungsschlägen ausging. Vom Armee-Pressedienst gibt es keine Stellungnahmen zu den von den Terroristen gemeldeten Verlusten. Gestern war zum ersten Mal seit der Antiterror-Operation gegossenes Blei Ende 2008 eine Grad-Rakete im Wohnviertel einer israelischen Stadt, Aschkelon, explodiert.

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