Montag, 12. Juli 2010

ZAHAL-Untersuchungskommission zum Fall "Mava Marmara" legt Ergebnisse vor

Die interne Untersuchungskommission der israelischen Armee unter der Federfuehrung von  Reservegeneral Giora Eiland hat heute dem Verteidigugnsminister und dem Generalstaschef ihren Abschlussbericht zur Operation der Marine zum Abfang der illegalen tuerkisch angefuehrten Flottille am 31 Mai vorgelegt. Spaeter werden deren Ergebnisse der breiten Oeffentlichkeit vorgestellt, doch auch jetzt sind bereits einige Einzelheiten durchgesickert, die wir hier kurz zusammenfassen moechten. Laut Kol Israel hat die Kommission keine Empfehlung zu personellen Konsequenzen fuer irgend jemanden in der obersten Heeresleitung abgegeben. Ansonsten wird die Operation als "gescheitert" bezeichnet. Kritisiert werden: Maengel in den Befehls- und Entscheidungsketten vor und waehrend der Operation, sowie ernsthafe Maengel in der Zusammenarbeit der Geheimdienste: hier wird herausgestellt, dass der Informationsstand des allgemeinen Armeegeheimdienstes AMAN nicht mit dem des Geheimdienstes der Marine uebereinstimmte, die die Operation unmittelbar ausfuehrte. Das alles hatte zur Folge, dass die Soldaten, die an Bord der Marmara abgesetzt wurden, um das Schiff zu durchsuchen, keine Ahnung von der Quantitaet und Qualitaet des sie erwartenden Widerstandes hatten. Die interne Eiland-Kommission der ZAHAL ist nicht mit der von Iakov Tirkel angefuehrten Untersuchungskommission zu verwechseln, die vor allem rechtliche Aspekte der Operation untersucht, und der auch auslaendische Juristen angehoeren [wir berichteten]. Letztere hat ihren Bericht nocht nicht vorgelegt.

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