Sonntag, 15. August 2010

"Anfangserfolge" des Spiegel - Protest

Durch einen reinen Zufall - weil der Spiegel das Letzte ist, was in Betracht kommt, sich Hintergrundwissen zum Nahostkonflikt zu verschaffen - sind wir auf der interaktiven Zeitachse zum Nahostkonflikt des Spiegel-online  [ http://www.spiegel.de/flash/flash-23501.html ] auf eine seltene Offenbarung des Faschismus der deutschen Linken gestossen.
Wenn man auf der Zeitachse auf das Jahr 1973, den Jom Kipur-Krieg, drueckt - an dem Tag hatten mehrere arabische Armeen die Juden am heiligsten Ruhetag, dem Jom Kipur, ueberfallen und die Zahal an den Rand einer Niederlage gedraengt - bekommt man ein grausiges Bild einer verbrannten Leiche neben einem ausgebrannten Panzerfahrzeug zu sehen. Der Kommentartext zum Foto lautet: "Aegypten und Syrien greifen Israel an. Der Waffengang bringt zunaechst Anfangserfolge und beschaedigt den Mythos der israelischen Unbesiegbarkeit. [...]" 
Auch wenn nicht mit 100%ger Sicherheit festgestellt werden kann, den Verlust welcher Armee das Foto zeigt, folgt aus dem Kommentartext fuer den Leser eindeutig, dass es "Anfangserfolge" arabischer Armeen gegen Israel sind, andernfalls hat das Foto, das die Zerschlagung des "Mythos der Unbesiegbarkeit" Israels dokumentieren soll, keinen Sinn. Der Spiegel-Journalist uebernimmt unreflektiert die proarabische Kriegsperspektive, versieht sie kaltherzig mit dem Foto eines vermutlich bei lebendigem Leib verbrannten israelischen Soldaten - und spricht von "Erfolg", nicht einmal mit Anfuehrungszeichen. Es darf nicht sein, dass 65 Jahre nach dem Holocaust eine verbrannte juedische Leiche als Erfolg praesentiert wird.
Das Portal Heute in Israel protestiert gegen diesen "Bildungsjournalismus" a la Spiegel und erwartet vom Magazin eine umgehende Korrektur des verabscheuungswuerdigen Kommentars seines unreflektiert antisemitsch-faschistisch veranlagten Journalisten, ferner eine Stellungnahme und eine foermliche Entschuldigung. Mit entsprechendem Antrag haben wir uns an die Redaktion des Magazins gewandt.

1 Kommentar:

  1. shalom. der spiegel wird immer anti
    israel schreiben. leider gibt es viele
    journalisten die anti semitisten sind.
    die holen ihre schlagzeilen bei
    der hamas und genossen .die wissen genau das sie nur lügen verbreiten.
    shalom karl

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