Freitag, 13. August 2010

Vom übersteigerten Bedürfnis, Moral zu predigen

Wenn Der - sonst links-verkrümmte - Spiegel von Kriegsverbrechen der Türken spricht, dann kann er offensichtlich nicht mehr anders. Die Online-Ausgabe des Magazins hat sich in einem immer noch politisch-korrekt-lastigen Artikel immerhin zum Bericht durchgerungen, dass die türkische Armee gegen die Kurden mit Chemiewaffen vorgeht. Saddam lässt grüssen. Von den Kriegsverbrechen einer anderen Art der Türken an den Kurden schrieben auch wir
Wir wollen hier aber aus dem Wald einen Schritt zurückgehen, damit wir nicht nur  lauter Bäume sehen. Es fällt auf, dass bei denjenigen politischen Akteuren, deren Vergangenheit und / oder Gegenwart mit amoralischem Verhalten und Verbrechen befleckt ist, oft ein gesteigertes, wahnhaftes Bedürfnis danach vorliegt, andere mit eben denselben Vorwürfen zu konfrontieren. Am besten eignet sich bei ihnen für diese Projektion eigener Verbrechen - als Methode ihrer psychologischen Verarbeitung bei sich selbst - natürlich der ewige Jude und sein ewiger Staat. Die antiisraelischen Wutanfälle Erdogans gegen die Gaza-Politik Israels sind eine solche Eigenprojektion; die schlimme Vergangenheit des südafrikanischen Apartheid-Henkers Goldstone, der zum Obermenschenrechtler und Chef-Ankläger Israels mutiert ist - ein selbsthassender Jude obendrein, womit so eine entartete Persönlichkeit dann komplett ist - ebenso. Viele Beispiele können hier noch angefügt werden, aber es kommt nicht darauf an. Daraus folgt vor allem, dass man sehr vorsichtig sein muss, wenn man dazu neigt, an der Leine übereifriger Gutmenschen zu gehen - vielleicht lässt man sich gerade von einem Verbrecher über die Moral belehren.

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