Mittwoch, 11. August 2010

Die Allianz von Beirut

Einer der fuehrenden Experten fuer den Nahen Osten und ehemaliger Chef-Analyst des britischen Auslandsgeheimdienstes MI6 fuer diese Region Alistair Crook ist der Ansicht, dass Israel vor einer realen Vernichtungsgefahr steht. Crook befindet sich in staendigem Kontakt mit den Vertretern der Hamas, der Hisbollah und hat auch seine Verbindungen zu den Regierungskreisen Syriens und des Iran. Von solchen wie ihm sagt man, dass er wirklich weiss, wovon er spricht, und seine Warnungen sind deshalb auch viel staerker zu gewichten und ernster zu nehmen, als die sonstigen verschwommenen Lagebeurteilungen der von den Systemmedien engagierten "Experten". Er ruft Israel und die Staaten des Westen eindringlich dazu auf, die explosiven Spannungen an der israelisch-libanesischen Grenze ernster zu nehmen. Nach seinen Worten formiert sich in Beirut under der Schirmherrschaft Teherans die "Achse des Widerstandes", die die genannten Akteure, und sehr wahrscheinlich auch die Tuerkei, umfasst, und diese plant, bei der ersten sich bietenden Gelegenheit den Angriff Israels auf die Objekte in Libanon zu provozieren, um dann mit einem Vernichtenden Gegenschlag zu reagieren. 
Dieses Entwicklungsszenario wird aus seiner Sicht immer wahrscheinlicher angesichts des immer staerker werdenden Sanktionsdrucks der internationalen Gemeinschaft auf den Iran, sein Atomprogramm zu stornieren, gekoppelt  mit den Drohungen der USA in letzter Zeit, dies notfalls mit Gewalt durchzusetzen. Die iranische Fuehrung hat sich offenbar festgelegt, dass wenn ihr sorgsam behuetetes und in Jahrzehnten aufgebautes Atomwaffenprogramm im Endstadium vernichtet werden soll, dann zusammen mit Israel.
Als Zugabe veroeffentlicht das gewichtige US-Magazin The Atlantic im Artikel "The Point of No Return" die Einschaetzung, dass die Wahrscheinlichkeit des israelischen Praeventivschlags im Alleingang gegen den Iran innerhalb eines Jahres ab jetzt ueber 50 % liegt. Nun, so eine Prognose kann man sich im Prinzip schenken. Die Beurteilung beruht aber darauf, dass der Iran seine Atompolitik nicht aendern werde, und die USA keine ueberzeugenden Garantien fuer Israels Sicherheit bieten werden. In diesem Fall wird Jerusalem auch ohne die Beteiligung und auch gegen den Willen des Imperators im Weissen Haus die Operation anordnen. Das Magazin zitiert einen hochrangigen Regierungsvertreter in Jerusalem mit den Worten: "Wenn wir vor die Wahl gestellt werden sollten, Iran mit Nuklearwaffen oder sebstaendiger Militaerschlag, werden wir die zweite Option waehlen." Mit Ahmadinedschad und seinen Drohungen den juedischen Staat zu eliminieren, ist das juedische Volk der groessten Gefahr seit HItler ausgesetzt. Eine beispiellose Krise in den Beziehungen mit den USA wird Jerusalem ebenfalls in Kauf nehmen. Die Ansicht  amerikansicher Offizieller, sei es Gates, Mullen oder Jones, ein Militaerschlag werde das Programm allenfalls verlangsamen bzw fuer ein Paar Jahre zuruckwerfen, kann nicht ueberzeugen - der Alleingang Israels gegen den Irak 1981 hat den Atomambitionen Saddam Husseins einen endgueltigen Schlag versetzt. Nach der Aktion 2007 gegen den syrischen Reaktor wird Assad auch nicht so schnell einen neuen aufbauen. Der Iran ist ein anderer Fall, er hat nicht eine isolierte Oberirdische Atomanlage, wie "Osirak" oder im Norden Syriens, sondern vier bis fuenf allein von denen man weiss, viel besser geschuetzt und zerstreut im grossen Flaechenland - und wir schreiben das Jahr 2010. Und: es gibt nicht "den Schlag", der das Programm beseitigt oder nicht beseitigt - es wird allein davon abhaengen, wie effektiv und schlagkraeftig die Operation sein wird. Nach einem gelungenen Praeventivschlag, der in den Nuklearwaffenbrutstaetten des Atomfetischisten Ahmadinedschad keinen Stein auf dem anderen laesst, wird das Problem des nuklearisierten Weltjihad so schnell nicht mehr auf die Tagesordnung der Weltpolitik zurueckkehren, evtl. nie mehr.


Laut Press TV sei die russische Seite bereit, den Atomreaktor in Buscher schon Ende August in Betrieb zu nehmen, dies werde aber nach dem Willen der Ajatollahs nach dem islamischen Fastenmonat Ramadan im September geschehen. Und der Iran posaunt seit gestern hinaus, inziwschen "Massengraeber" fuer die amerikanischen Invasionstruppen zu schaufeln. (Foto: Atomreaktor Buscher; Massengraeber im Iran, Foto: Debka)

1 Kommentar:

  1. shalom . ich habe schon vor einiger
    zeit geschrieben ,dass sich<< die
    arabischen staaten iran, syrien ,türkei ,sowie hizbollah und
    hamas. evtl. fatah formieren und eine
    auseinander setzung mit israel vorbereiten.israel muss jetzt sehr
    wachsam sein.ich meine eine auseinandersetzung ist unaus bleib bar. shalom karl

    AntwortenLöschen