Mittwoch, 25. August 2010

Die Folgen von Buscher

Die Konsequenzen bestimmer Ereignisse werden leider nur retrospektiv betrachtet richtig klar, so wie beim US-Feldzug im Irak. Der schiitische Reaktor in Buscher hat unabsehbare Folgen im globalen Massstab: am Dienstag hat z B der Hisbollah-Scheich Nasrallah in seiner Predigt die Regierung in Libanon aufgefordert, dem iranischen Beispiel zu folgen und sich mehr der "Foerderung" der Atomenergie zu widmen. Atomprojkekte gibt es, mit amerikanischer Unterstuetzung, in Aegypten, in Jordanien, in Syrien, selbst im Sudan gibt es Ueberlegungen. Nach Ahmadinedschad begreift man allmaehlich, dass man mit lautem Gebell und Drohgebaerden tatsaechlich etwas erreichen kann. Und die arabschen Herrscher stellen sich selbst die berechtigte Frage: sind wir denn schlechter?

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