Montag, 30. August 2010

Fuenf Fragen an Netanjahu

MK Danny Danon [Likud] hat Arutz 7 zufolge vom Premierminister Netanjahu vor dessen Eintritt in die Verhandlungen mit der PA-Administration in Juda-Samaria eine oeffentliche Klarstellung zu den fuenf folgenden zentralen Fragen verlangt:
1. Warum verlangen Sie keine Anerkennung Israels als Staat des juedischen Volkes mit seiner Hauptstadt in Jerusalem?
2. Wie gedenken Sie mit der Tatsache umzugehen, dass es auf Seiten der Araber Judas-Samarias keinen einheitlichen Adressaten fuer Gespraeche gibt - mit den im Krieg befindlichen Fraktionen Fath und Hamas in Juda-Samaria und der Herrschaft der letzteren in Gaza?
3. Warum verlangt die internationale Gemeinschaft dutzende Gesten von Israel - aber nicht verlangt, Gilad Schalit aus der Geiselhaft freizulassen?
4. Wo sind Ihre roten Linien beim Eintritt in die Verhandlungen?
5. Was werden Sie tun, wenn Sie mit den Forderungen nach zusaetzlichen Restriktionen fuer die Bautaetigkeit fuer Juden in Juda-Samaria konfrontiert werden?
In diesem Fragekathalog erscheint die erste Frage allerdings irrelevant bzw. ueberfluessig, denn in Sachen juedischer Charakter ist die Position Netanjahus allen Seiten hinlaenglich bekannt, und das Einbringen der Frage Jerusalems ist ein Eigentor, weil kein israelischer Regierungschef die Hauptstadt fuer Verhandlungen freigeben wird.

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