Montag, 9. August 2010

Grabfälschung als "Landnahme"

Arutz 7 berichtete am 5 August von der eigenen journalistischen Ermittlung, die mittlerweile von der Polizei weitergeführt wird, aber der Reihe nach. Ein Anwohner Jerusalems Namens E. entdeckte auf seinem täglichen Weg zur Arbeit vorbei am Park der Unabhängigkeit [Gan Azmaut] zufällig eine Merkwürdigkeit: ein kleiner, alter muslimischer Friedhof wuchs plötzlich im hohen Tempo in alle Richtungen, es tauchten immer neue Gräber auf, obwohl es schon seit langem keine Beerdigungen dort mehr gab und auch in der Gegenwart keine stattfinden. E. wurde aufmerksamer, verweilte in der Gegend länger in der Hoffnung, zu entdecken, wie sich der Friedhof vergrössert und wie die neuen Gräber entstehen. Und seine Ausdauer wurde natürlich auch belohnt, er wurde Zeuge eines bizarren Vorgangs: einer Grabsteinlegung ohne die Ausgrabung eines Grabs, ohne die  Beerdigung und auch ohne den zu Beerdigenden. Jeden Morgen traf ein Kleinlaster am Gelände ein, lud eine Steinplatte aus, kurz darauf kam eine Gruppe von Maurern, rückte sie zurecht und errichtete eine Art Grabstein - am völlig leeren Ort. E. zählte mehrere Dutzend solche "Gräber", ihm wurde klar, dass hier ein grossangelegter Betrug stattfindet. Seinen Bericht und die Fotos spielte er dem Arutz 7 [dem israelischen Kanal 7] zu, dessen Reporter die wahren Masstäbe dieses Treibens aufdeckten: hunderte gefälschte Gräber auf dem Gebiet von hunderten von Quadratmetern. Die Kommunalangestellten, die mit der Pflege des Parks beschäftigt sind, gaben zu, dass hier schon seit langem etwas unsauberes geschieht, zögerten aber, mit der Sache an die Öffentlichkeit zu gehen, aus Angst vor Racheaktionen seitens arabischer Organisationen, die dahinter stecken. Manche berichteten sogar davon, dass die Arbeiter die polizeilichen Weisungen, die illegalen Arbeiten einzustellen, schlicht ignorierten. Mit dieser Methode sollten grössere Grundstücke dem Stadtbesitz entzogen werden - wer wird sich schon an die Gräber trauen. All das ist ein widerliches Zeugnis einer abartigen Moral.
Doch das zynische Kalkül ging nicht auf. Heute erhielt die Redaktion des Arutz 7 von der Jerusalemer Stadtverwaltung offiziell die Antwort, dass eine Klage bei der Polizei wegen illegalen Baus und illegaler Aneignung staatlicher Grunstücke eingereicht wurde, die "Gräber" wurden von den Angestellten der Grundstücksverwaltung Israels [Minaal Mikarkei Israel] entfernt, die gesamte Sache, die Vorgänge auf dem Friedhof sollen fortan streng kontrolliert werden. (Foto Arutz 7: im Vordergrund: ein "Grab ohne Grab", im Hintergrund: weitere Dutzend davon)

1 Kommentar:

  1. shalom, das ist ja direkt makaber und
    ekelhaft. auf solche schmutzigen ideen können nur araber kommen.
    fatah leute sind ja auch araber.
    vorschlag <<wo kein toter ist, da gehört auch kein grabstein hin. wegräumen. shalom karl<<

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