Donnerstag, 19. August 2010

Protest gegen "Spiegel-Online" hatte Wirkung (erneuert)

Im Anschluss an die Publikation des Protests gegen das "Bildungsmaterial" des Spiegel-online "Geschichte Israels" - mit der Darstellung einer verkohlten Leiche eines israelischen Soldaten als "Erfolg" - hatte unsere Redaktion einen Protestbrief an den Chefredakteur des Spiegel-Online Ditz geschieben. Der Brief hatte folgenden Inhalt:
"Sehr geehrter Herr Ditz,

auf der Website des Ihnen anvertrauten Magazins "Spiegel-Online" befindet sich eine interaktive Zeitachse zur "Geschichte Israels". Im Jahr 1973 dieser Zeitachse wird vor dem Hintergrund einer verkohlten Leiche eines israelischen Soldaten von "Erfolgen" gesprochen. Wir protestieren gegen diese zynische Darstellung, in der latent Partei für arabische Vernichtungsarmeen im Jom-Kippur-Krieg ergriffen wird, indem man einen verbrannten israelischen Soldaten als Erfolg präsentiert. Wir halten sie für einen der hässlichsten Ausdrücke des Antisemitismus. Wir fordern eine Korrektur des unsäglichen Abschnitts und verlangen eine offizielle Stellungnahme." 

Das Schreiben hatte Wirkung. Ditz muss seine von der Leine gegangenen journalistischen Kettenhunde angewiesen haben, die Darstellung schnell zu ändern: noch am gleichen Tag war im fraglichen Abschnitt der Zeitachse plötzlich ein anderes Bild zu sehen und der Untertext wurde durch einen weiteren Satz ergänzt, der da heisst: "Auf dem Bild sammeln sich israelische Panzer am 8. Oktober 1973 zum Gegenangriff." Die Herrschaften müssen es so eilig gehabt haben, dass sie nicht einmal das ursprüngliche Datum "6. Okt. 1973" oben links im Bild  durch den 8. Okt. 1973 erstetzt haben, damit es mit dem Text übereinstimmt. Aber wir wollen nicht so kleinlich sein, denn mit den dringend durchgeführten Reparaturen an der Fassade ihrer antisemitschen Grundsubstanz sind die armseligen Papierschänder vom Spiegel auch so schon hinreichend überfordert gewesen. Eine Antwort auf unser obiges Schreiben haben wir bislang nicht bekommen. Wir bedanken uns aber schon mal beim Spiegel-Ditz dafür , dass er zumindest nicht zur Schau stellen möchte, dass man eine verkohle jüdische Leiche beim Spiegel für einen "Erfolg" hält. Es heisst "Spiegel-Leser wissen mehr" - jetzt weiss auch der Spiegel-Redakteur mehr, und wir auch mehr über den Spiegel.

Dieses Armutszeugnis lässt die Links-Chaoten des Spiegel offensichtlich nicht zur Ruhe kommen. Heute lässt einer von ihnen, offensichtlich von Ditz angeordnet, seine links-antisemitische Sau gegen Israels Zeitung Israel Hayom [Israel heute] heraus. "Schillernder Casinokönig und machthungriger Milliardär" heisst es über den Herausgeber der kostenlosen Zeitung Adelson; "Bunt, umsonst und sehr rechts" sei sie. Aus der Perspektive eines linken Papierverschmutzers ist sie es natürlich. Mehr noch als der eigentliche Inhalt stört den Spiegel aber - wie dessen journalistische Gesinnungsgenossen in Israel - der kostenlose Vertrieb der Zeitung. Das ist nachvollziehbar, denn für ihre zu Papier gebrachten Unreinheiten verlangen sie ja Geld - und jetzt werden sie von einer Gratis-Zeitung, die auch noch "rechts" sei und mittlerweile die grösste Leserschaft hat, in ihrem Dilettantismus blossgestellt und müssen "restrukturieren", m. a. W. etliche Strauchjournalisten auf die Strasse setzen. Da kann der krumme Spiegel nicht gleichgültig bleiben.

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