Mittwoch, 18. August 2010

Iran: letzte "Crash-Tests" vor Reaktorstart

Im iranischen Rundfunk sagte der Pressesprecher des iranischen Aussenministeriums Ramin Mehmanparast, dass das iranische Nuklearprojekt offen sei, dermassen, dass selbst die USA ["der grosse Satan"] daran teilnehmen können, wenn sie möchten. Er wiederholte die Absicht der Regierung, in haher Zukunft weitere 10 Urananreicherungswerke und mehrere weitere Reaktoren zu bauen. Auf die Erklärung des Hussein-Pressesprechers Gibbs, nach der Inbetriebnahme des Atomkraftwerks in Buscher habe die weitere Urananreicherung keinen Sinn, reagierte Mehmanparast mit den Worten: "Die Erklärungen von Gibbs selbst haben keinen Sinn. Wir beabsichtigen, viele Atomkraftwerke zu bauen. Und wir brauchen dafür viel Uran." Auf der Zeremonie zur Eröffnung des Reaktors werden IAEO-Inspekteure, "Rosatom"-Bosse und der Vorsitzende der iranischen Atomenergiebehörde Ali Salehi erwartet.  In etwa einem halben Jahr soll der Reaktor in Buscher seine maximale Leistung von 1000 MW erreichen.  
Der iranische Verteidigungsminister Ahmad Vahidi - bis zu seiner Nominierung durch Ahmadinedschad wegen der Durchführung des Anschlags auf das jüdische Gemeindezentrum in Buenos Aires mit 85 Toten und 240 Verletzten am 18.07.1994 vom Interpol gesucht - kündigte für die kommende Woche weitere Waffentests an, u. a. soll die ballistische Rakete der 3ten Generation "Fateh 110" ["Eroberer"], die neue Drohne "Karar" sowie die modernen Schnellboote Seraj und Zolfaqar ["Schwert des Imams Ali"] getestet werden.
Die Anspannung Teherans anlässlich des "Einweihungsfeier" des neuen Reaktors am kommenden Samstag nimmt indes zu und wird von Zwischenfällen begleitet, über deren Ursprung und Hergang höchste Unklarheit herrscht. Gestern wurde z. B. der iranische Fantomjäger F-4 in nur 6 km Entfernung vom Reaktor in Buscher abgeschossen, obwohl der Luftraum im Umkreis von 20 km um den Reaktor gesperrt ist. Debka berichtet von drei weiteren Explosionen, die sich am 1. August ereigneten, eine von denen offiziell von der iranischen Seite bestätigt wurde: eine Drohne [unbekannten Ursprungs] sei auf die Kupel des Reaktors gestürzt. Augenzeugen der Stadt Buscher berichteten jedoch von klar zu unterscheidenden drei heftigen Explosionen auf dem Gelände des Atomkomplexes. Nach offizieller iranischer Darstellung seien das alles simulierte Angriffe gewesen, um die Bereitschaft der Abwehrsysteme zu testen. Der selbe Pressesprecher Mehmanparast fügte aber gleichzeitig hinzu, dass jede Operation gegen die iranischen Atomanlagen eine "ernste Reaktion" nach sich ziehen werde.

1 Kommentar:

  1. shalom.jetzt dauert es nicht mehr lange bis der iran die bombe hat.man
    spricht von einem jahr. und wenn es nun nur ein halbes jahr ist,was dann??israel sollte einen gezielten luftan
    griff auf die anlagen machen. dannwäre der spuk atom erst mal erle
    digt.es geht um die sicherheit israels. gut shabat karl

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