Dienstag, 3. August 2010

Zahal-Offizier erliegt Verletzungen, ein weiterer schwebt in Lebensgefahr

Der Oberbefehlshaber des Militaerbezirks Nord Gen.-Maj. Gadi Eisenkoth hat im israelischen Fernsehen eine offizielle Stellungnahme zum heftigen Zusammenstoss an der Grenze mit Libanon abgegeben, worin er das von uns Berichtete bestaetigte und ein weiteres Detail hinzufuegte: bei ihrem routinemaessigen Einsatz am Grenzzaun - auf israelischem Gebiet - wurden zwei Offiziere der Armeeingenieurseinheit der Zahal durch Scharfschuetzen schwer verletzt - dies hat Konsequenzen nach sich gezogen. Er hoffe aber, dass dieser Zwischenfall zeitlich und oertlich begrenzt bleiben wird. In der offiziellen Stellungnahme hat die Zahal die libanesische Armee fuer die schwere Eskalation verantwortlich gemacht. Der auf Sardinien im Urlaub befindliche libanesische Premier Saad al Hariri telefonierte eilig mit Aegyptens Staatschef Mubarak und dem Aussenminister Aboul Gheit. Schaul Mofaz, MK von der Kadima und ehemaliger Generalstabschef und Verteidigungsminister sagte im Interview an den Rundfunksender Reshet Bet, dass der Iran vermittels seiner Satelliten Hamas und Hisballah die Grenzen um Israel gezielt  anheize, um den Einfluss in der Region nicht zu verlieren und "praesent" zu sein.
Nach der lakonischen Pressekonferenz  Eisenkoths wurde bekannt, dass einer der verletzten Offiziere - Oberst Dov Harari (45) aus Netania - den Angriff nicht ueberlebte, meldet Kol Israel, um den zweiten Soldaten wird gekaempft. Es stellt sich heraus, dass die Terroristen einen Hinterhalt aufgebaut und im passendsten Zeitpunkt auf die Ingenieure geschossen hatten. Das Scharfschuetzenfeuer ist das "Privileg" der Hisballah, weniger der libanesischen Armee, es koennte sich auch um eine "Gemeinschaftsproduktion" gehandelt haben. Der General fuegte hinzu, dass er so etwas seit dem letzten Libanonkrieg nicht erlebt habe. Einer der UNIFIL-Kommandeure, der die Lage beobachtete, widersprach im israelischen Rundfunk Kol Israel offiziell den Behauptungen der libanesischen Seite, ihre Armee habe auf die Israelis geschossen, weil sie die Grenze verletzt haetten. Dies war eine offensichtliche gezielte Desinformation - m. a. W. eine Luege.

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