Montag, 16. August 2010

USA drohen Tuerkei mit Einstellung von Militaerhilfen

US-Praesident Hussein erklaerte im Gesprach mit dem tuerkischen Premier Erdogan, dass sein neuer aussenpolitischer Kurs inakzeptabel sei. Dem Bericht von Financial Times zufolge hat Hussein Zweifel an der Buendnistreue Ankaras angemeldet und Erdogan gewarnt, dass es fuer ihn [Hussein] immer schwieriger werde, den Kongress von der Notwendigkeit von weiteren Militaerhilfen und Ruestungstranfers an die tuerkische Armee fuer die Bekaempfung der Kurden im eigenen Land, im Norden Syriens und im Nordirak [u. a. auch mit chemischen Waffen], zu ueberzeugen - angesichts der deutlichen "Annaeherung" Ankaras an den Iran und Syrien und des Konfrontationskurses mit Israel. Wie die Zeitung berichtet, versucht die tuerkische Armee seit laengerem und bislang vergeblich, in den USA Aufklaerungs- und Kampfdrohnen vom Typ MQ-9 Reaper zum Aufspaehen und Vernichten kurdischer Positionen zu beschaffen. 
Frueher hatte der US-Kongress Militaerhilfen an den Libanon eingestellt, solange die libanesische Armee ihre Verbindungen zur Hisbollah nicht abbreche und Provokationen gegen Israel, wie vom 3. August, weiter mittrage.

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