Sonntag, 19. September 2010

Die Ernährer von "Frieden jetzt" & Co.

Mehrere Vorstandsmitglieder der israelischen Filiale des sog. "New Israel Fund" [NIF] - einer nach eigenen Angaben philantropischen Organisation, die sich für "ein neues Israel" einsetzt - wurden vor einigen Tagen vor den Gesetzgebungs- und Konstitutionsausschuss der Knesset vorgeladen, um dort über die Finanzierung von ultra-linken und proarabischen "Nichtregierungsorganisationen" in Israel Bericht zu erstatten. Die Knesset hat von den Verantwortlichen des Fonds gefordert, die Kriterien für die Vergabe von Zuschüssen ["Grants"] an Projekte dahingehend zu ändern, dass sie nicht mehr an Vereinigungen und "NGOs" erteilt werden, die das Existenzrecht Israels als eines jüdischen Staates und der Heimstätte des jüdischen Volkes bestreiten. Der Fonds ist unter anderem durch die Finanzierung von "Menschenrechtsorganisationen" aufgefallen, die mit der Goldstone-Kommission zusammenarbeiteten und sie mit "Beweismaterial" gegen Israel versorgten. Der Fonds hat inzwischen eingelenkt und die Vergabekrieterien forderungsgemäss geändert, zumindest auf dem Papier.
Als Zielsetzungen führt der NIF auf der eigenen Homepage u. a. die Durchsetzung des "sozailen Wandels" in Israel, die "Särkung der Rechte" der arabischen Minorität in Israel und Widerstand gegen die jüdische Präsenz ["Siedler"] in Juda-Samaria. Der mächtige Fonds ist, m. a. W., eine unerschöpfliche Geldquelle für ultralinke Organisationen, von deren Aktivitäten man meistens aus Meldungen über gewalttätige "Antizaun-Demonstrationen" nahe Bilain-Naalin oder aus Übergriffen auf jüdische Städte in Juda-Samaria erfährt. 
Der oben genannte Knessetauschuss ist bereits mit der Ausabeitung des Gesetzes beschäftigt, das solche Vereinigungen zur Offenlegung ihrer ausländischen Finanzierungsquellen verpflichtet. Der NIF hat aber schon im Vorgriff auf die neue Rechtslage die Satzung angepasst. Ob er seine Vergabepolitik auch de facto ändert, bleibt aber mehr als fraglich.

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