Donnerstag, 16. September 2010

Epidemien als neue Profitquelle

Auf dem Hoehepunkt der medial aufgeschaukelten Panik rund um die Schweinegrippe im letzten Winter hat der Staat Israel 7.300.000 Impfdosen gekauft, womit so gut wie die gesamte Bevoelkerung abgedeckt war. Aus der Staatskasse flossen dafuer 290 Mio. NIS - impfen liessen sich am Schluss 9% der Bevoelkerung, die restlichen 91% der noch gelagerten Impfdosen werden sehr bald wegen der erreichten Mindesthaltbarkeitsfrist, und mit ihnen mehr als 260 Mio. NIS an Steuergeldern in die Taschen der Pharmakonzerne entsorgt. Diese Daten stellte der stellvertretende Gesundheitsminister Yakov Litzman auf Anfrage der israelischen Vereinigung fuer Korruptionsbekaempfung zur Verfuegung. 
Dieser Dienst der Epidemiemacher koennte sich kuenftig bitter raechen, weil denkbar ist, dass bei einer naechsten Grippemutation vor dem Hintergrund dieser Erfahrung die Politik sich der Pharmalobby   widersetzen wird, waehrend das Virus das gleiche Handeln rechtfertigen wuerde.

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