Sonntag, 12. September 2010

Erdogan: vom Premier zum Führer

Baroness Ashton
Nach vorläufigem Endergebnis des Verfassungsreferendums in der Türkei zeichnet sich laut dem türkischen Fernsehsender NTV eine Mehrheit von 58% Stimmen für die von Erdogan und der islamistischen AKP angestreben Änderungen ab, die auf die  weitgehende Entmachtung der bisherigen kemalistisch dominierten Justiz und Militär abzielen, die Gewaltenteilung aushebeln und den Transformationsprozess hin zur islamischen Republik nun auch verfassungsmässig absichern.
Auf eine verbindliche Erklärung darüber, ob sie die EU bis an die Grenze  zum Iran erweitern möchten, konnten sich die EU-Aussenminister bei ihrem "informellen" Treffen am Vortag in Brüssel  nicht einigen. Die brüsseler Idiotenversammlung hat die Ergebnisse des Volksentscheids als "Teil des weiteren Demokratisierungsprozesses"  in der Türkei aber begrüsst und sieht das Land dem EU-Beitritt einen weiteren Schritt näher. Die abgefrorenen Inzüchtler, die die EU-Aussenpolitik im Auftrage von Unbekannt bestimmen, konnten in der gesamten vergangenen Dekade und bis jetzt weder der Türkei, noch der eigenen Bevölkerung noch sich selbst plausibel erklären, was sie mit der Türkei eigentlich vorhaben.

1 Kommentar:

  1. Inhaltlich ist die Meldung vermutlich richtig und wirklich besorgniserregend - aber mit einer Wortwahl wie "Idiotenversammlung" und "Inzüchtler" diskreditieren Sie sich unnötigerweise selber und machen die Meldung unglaubwürdig.

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