Dienstag, 28. September 2010

Erosion

Vor drei Tagen berichteten wir bereits von den angeblichen Ruecktrittsabsichten von vier Schluesselfiguren des engsten Beraterkreises des US-Praesidenten - Emanuel, Axelrod, Jones und Summers. Wie Arutz 7 unter Berufung auf Quellen in der Hussein-Administration meldet, scheinen sich die Mutmassungen diesbezueglich zu bestaetigen, Axelrod - der Guru der "Polittechnologie" und der Hauptdesigner des Produkts, das jetzt im Weissen Haus sitzt - hat als einziger selbst seinen baldigen Abgang "in einigen Monaten" angekuendigt.
Von Emanuel wird am Freitag eine Erklaerung erwartet, ob er fuer das Buergermeister Amt in Chicago kandidieren wird und sein jetziges Amt niederlegt. Generell hat man als Buergermeister Chicagos sicherlich mehr Gestaltungsspielraum, denn als einflussreichster Schuhputzer der Welt. An Emanuel klebt das Image des "selbsthassenden Juden" [Zitat Netanjahu, stets dementiert], der in der Hussein-Administration in Sachen "Druck auf Israel" noch vor seinem Boss eifert. Allein die Tatsache, dass er bei der Bar Mitzva-Feier seines Sohnes vor einigen Moanten in Israel [wir berichteten] es vermieden hatte,die Westmauer des Tempels zu besuchen, weil dies als Zeichen seiner Unterstuetzung der israelischen Souveraenitaet ueber dieses Heiligtum interpretiert werden koennte, spricht Baende.
Die antiisraelischen Umtriebe Husseins und seiner Berater, die in die gesamte Welt hinausstrahlen, haben laengst nicht nur den ehemaligen grossen juedischen Geldbeuteln Husseins, wie Chaim Saban, und dem proisraelischen Christentum der USA den Schlaf geraubt. Selbst in seiner Familie brodelt es. Emanuels Vater, der ehemalige Untergrundkaempfer gegen das britische Mandat, hat die andauernden Versuche der jetzigen Administration, Israels rechtskonservative Regierung zu zerreiben und die Rolle, die sein eigener Sohn dabei spielt, scharf kritisiert. Arutz 7 wiederholt, dass auch der Platz des nationalen Sicherheitsberates Jones bald frei werden koennte.
Selbstverstaendlich ist es zu frueh, vom Anfang vom Ende des Pilotprojekts "Hussein" zu sprechen, aber eine wie Uhrwerk tickende US-Administration, wie sie sich vielen Beobachtern in den ersten Monaten vorstellte, sieht sicherlich anders aus, ganz abgesehen vom zerrueteten Verhaeltnis zum entmachteten "Clinton-Clan", dem Unbehagen im Militaer [Fall McChrystal] und dem Umfragetief [38%].

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