Sonntag, 12. September 2010

Haltung des US-Praesidenten zum Judenstaat und 22 Araberstaaten

Wie Arutz 7 berichtet, hat der amtierende US-Praesident der Antwort auf die Frage ausgewichen, ob er die Forderung des israelischen Premiers nach der Anerkennung Israels als eines juedischen Staates mittrage. Die Anerkennung des Judenstaates durch die PA soll, neben den Sicherheitsbelangen, nach dem Willen von Netanjahu auf der Agenda der naechsten Runde der Direktgespraeche stehen. Wahrend der arabische Charakter des 22ten Araberstaates - wenn man die 22 Mitglieder der arabischen Liga zugrunde legt-  als selbstverstaendlich gilt, will die arabische Allianz mit ihrem willfaehrigen Schosshund im Weissen Haus den einzigen judischen Staat als solchen nicht anerkennen. Gleichzeitig hat Hussein aber Netanjahu aufgefordert, das Moratorium auf zivilen Wohnungsbau fuer Juden in Juda-Samaria um weitere vier Monate zu verlaengern, wie es die PA verlangt.  
Der Vorsitzende des Gemeinderates Judas-Samarias Danny Dayan hat in Reaktion darauf die Prioritaetensetzung  Husseins als "seltsam" bezeichnet. "Waehrend die Palaestinenser zeigen, dass sie sich fuer die Rueckkehr zum Terror entschieden haben und sich weigern, Israel als einen judischen Staat anzuerkennen, ist Obama ueber ein Ehepaar aus Talmon [Kleinstadt im Bezirk Binjamin] besorgt, das sich dort eine Existenz aufbauen will", so Dayan. Er aeusserte den Glauben daran, dass die Bautaetigkeit in den Bezirken Juda und Samaria in zwei Wochen wieder aufgenommen wird.
Ein hochrangiger Regierungsvertreter in Jerusalem hat dem Rundfunksender Kol Israel mitgeteilt, dass es keine Verlaengerung des Moratoriums geben wird. Damit widersprach er dem Bericht der libanesischen Zeitung An-Nahar, wonach Netanjahu der US-Administration versprochen habe, das Moratorium um weitere 8 Monate zu verlaengern, ohne dies oeffentlich bekanntzugeben.

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