Samstag, 25. September 2010

Nordflügel der Hamas in Israel: für "judenreines Palästina"

Der stellvertretende Führer des "Nordflügels der islamischen Bewegung" Israels - dessen Führer Scheich Salah eine mehrmonatige Haftstrafe  für den Angriff auf einen Polizisten absitzt - Kamal Hatib hat erklärt, dass die israelischen Araber keine von der jetzigen PA-Administration mit Israel abgeschlossene Vereinbarung anerkennen werden. "Niemand hat euch [die PA-Führung] beauftragt, in unserem Namen zu sprechen. Jedes von euch in unserem Namen unterzeichnete Dokument wird von uns nicht anerkannt", rief er seinen Anhängern auf der Tagung der Bewegung unter dem Motto "Al Aksa in Gefahr" in der nordisraelischen Stadt Umm al-Fahm zu. Wie der Radiosender Reschet Bet meldet, traten die Redner vor dem Hintergrund des grossen Plakats auf, auf dem das türkische Schiff Mava Marmara mit den Fahnen der Türkei und dieser Bewegung abgebildet waren.
Der Nordflügel, das Flagschiff der fünften Kolonne Israels, lässt keine Möglichkeit offen, um zu zeigen, wo seine Loyalitäten liegen und ist von der Gesinnung her näher an der Hamas, als an der "gemässgten" PA, mit dem Unterschied, dass die Mitglieder des "Nordflügels" gleichberechtigte Bürger Israels sind. Aussenminister Liebermann hatte in der Vergangenheit mehrmals angeregt, dass jede künftige Vereinbarung zwischen den Juden und Arabern einen Bevölkerungsttransfer von grossen Teilen der in Israel lebenden Araber in ihren neu gegründeten Staat beinhalten muss, wenn man von Israel die Vertreibung von Juden aus Juda-Samaria fordert. Dem widersetzt sich der "Nordflügel der islamischen Bewegung" und tritt ebenso wie die Hamas in erster Linie nicht für die Gründung eines Palästinenserstaats "Seite an Seite mit Israel", sondern als erstes für die "Säuberung Palästinas von den Juden" ein. [Foto: Salah]

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen