Mittwoch, 1. September 2010

Opfer heute beerdigt

Abschiedszeremonie für die Opfer
Am 1. September fand in der Heimatstadt der ermordeten Israelis Beit-Hagai, Juda, die Abschiedszeremonie für die Opfer des barbarischen Akts der Araber vom 31. August. 
Am gleichen Tag gab Israels Verteidigungsminister an das Linksblatt Haaretz ein Interview, in dem er eine "Teilung" Jerusalems in Aussicht stellte. Das geschieht bei weitem nicht zu ersten Mal [Camp David]. Am Status Quo Jerusalems hat dies selbst damals nichts geändert, als er Premier und formell befugt war, Äusserungen in dieser Frage zu tätigen und mit Arafat zu tun hatte, der die Macht in allen beiden Terrorenklaven hatte. Heute ist er der einzige Minister im Sicherheitskabinett, der an eine "Teilung" denkt, ohne sie wirklich selbst vorstellen zu können, und hinter dem nicht einmal die gesamte Kleinfraktion der Avoda steht. Bei den westlichen Medien war es ein Wunschdenken bzw. "Wunschlesen", als sie von der "israelischen Regierung" oder "Israel" sprachen, die dazu bereit wären - während es sich eigentlich um die vage formulierte private Meinung eines Ministers ist, die der offiziellen Position Israels, seines Parlaments, seines Premiers und dem israelischen Gesetz widerspricht. Sein Verhalten erinnert an das eines verwöhnten Kindes, dessen Eltern gerade im Urlaub sind, und er sich eine Zeitlang mehr erlauben kann als sonst. Wegen ihrer Irrelevanz wollen wir auf die Details seines "Teilungsplanes" nicht eingehen. 
All das ist zwar ärgerlich, wird aber keine Auswirkungen haben. Schlimmer ist der  der Inhalt und der Zeitpunkt des Interviews, als die Opfer des Mordes von gestern gerade beerdigt wurden, die das Land Israel, Jerusalem und den Berg des Tempels so liebten. Tausende Israelis aus ganz Juda und Samaria begleiteten den Trauermarsch. Bei der Beerdigung versprach der älteste Sohn von Yitzhak Imas, auf seine Geschwister aufzupassen und auch weiterhin auf den Tempelberg zu steigen. "Sie werden unseren Willen nicht brechen", sagte er. 

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