Mittwoch, 22. September 2010

Russland verhängt partielles Waffenembargo gegen Iran

Heute, am 22. September, wurde ein Schlussstrich unter der monatelangen Debatte und dem Hin und Her um die Lieferungen der S-300-Antiraketensysteme an den Iran durch Russland gezogen. Wie Kol Israel unter Berufung auf die russische Nachrichtenagentur Interfax meldet, hat heute der russische Präsident Medwedew einen Beschluss über die "Massnahmen zur Erfüllung der Resolution Nr. 1929 des Sicherheitsrates der UNO vom 9. Juni 2010" unterzeichnet. Der Beschluss enthält eine  Liste von Waffen, Waffensystemen und Ersatzteilen, deren Ausfuhr oder Transfer vom bzw. durch das russische Territorium in die islamische Republik Iran verboten sind, und erstreckt sich nicht nur auf die besagten S-300, sondern auch auf "Panzer, gepanzerte Fahrzeuge, Artilleriesysteme grossen Kalibers, Kampfflugzeuge, Kampfhubschrauber, Kriegsschiffe, Raketen, Raketensysteme, S-300 Antiraketensysteme sowie deren Bestandteile, Ersatzteile und Bedienungselemente". Früher hatte der Generalstabschef der russischen Armee Gen. Nikolai Makarow gegenüber der Interfax erklärt, dass Russland endgültig entschieden habe, die S-300 an den Iran nicht zu liefern, da sie in den Wirkugnsbereich der UN-Sanktionen fallen. Auf die Frage, ob und wann Russland die Lieferung der S-300 an den Iran wieder erwägen werde, antwortete er "das hängt vom Verhalten des Iran ab".

Kommentare:

  1. Ahmadinedjads grössenwahnsinnige Rede vor den Vereinten Nationen (genauer: vor deren leerem Plenarsaal) ist offenbar auch in Russland nicht ohne Wirkung geblieben.

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  2. shalom ,weiss man das genau.?? es gibt
    viele wege die nach dem iran fünren.
    ich traue den russen nicht unbedingt,
    karl

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