Samstag, 25. September 2010

Syrisch-amerikanisches Treffen für Montag geplant

Jeffrey Feltman, Nahost-Abteilungsleiter im US-Außenministerium erklärte heute, dass die USA Syrien als einen der wichtigsten Akteure im Nahen Osten und die syrische Richtung der Friedensgespräche als nicht minder wichtig, als die palästinensische betrachten. "Ein umfassender Friede muss auch die syrisch-israelische Komponente beinhalten. Es ist absolut notwendig, dass Syrien Teil dieses Prozesses ist. [...] Die Tatsache, dass die Aussenministerin [Clinton] am Montag den syrischen Aussenminister Walid Muallem trifft, spricht für sich und für unsere Entschlossenheit, Frieden in der Region zu schaffen. Wir sind überzeugt, jetzt den geeignetsten Zeitpunkt zu haben, die Friedensgespräche zwischen Damaskus und Jerusalem wieder in Gang zu bringen", meint der Clinton-Berater. 
Der syrische Präsident Assad hatte in der Vergangenheit immer wieder betont, dass er weder an einen Frieden mit Israel glaube, noch die Intensität seiner Beziehungen mit dem Iran drosseln werde. Syrien beheimatet die "politischen Hauptquartiere" der meisten palästinensischen Terrorvereinigungen, u. a. der Hamas, der "demokratischen Befreiungsfront", ect. unterstützt die schiitische Terrorarmee Südlibanons Hisbollah durch Waffentranfers aus dem Iran und die Bereitstellung eigener Stützpunkte und Übungsplätze und bekämpft im Auftrag der Türkei die kurdische Minorität im Norden des Landes. Das Alawiten-Regime Assads gilt als eines der brutalsten im Nahen Osten.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen