Donnerstag, 23. September 2010

UN-Menschenrechtsrat präsentiert seine "Free-Gaza"-Untersuchung

Der UN -Menschenrechtsrat hat seinen Untersuchungsbericht zu den Vorgängen auf Mava Marmara, dem Flagschiff der islamistischen "Free-Gaza-Flottille" veröffentlicht, an dessen Bord nach dem Angriff eines Teils der Besatzung auf die Spezialeinheiten der israelischen Küstenwache neun Angreifer getöten wurden. Niemand in Israel hatte von diesem Gremium, das unter der Federführung des ex-Apartheidrichters Goldsone seinerzeit einen ähnlichen Bericht ablieferte und diesmal nach Massgabe der türkischen Forderungen handelt, ein anderes Urteil erwartet, überrascht sind dennoch viele durch die schockerende Einseitigkeit und völlige Ausblendung des israelischen Standpunktes. Israelische Zeugenaussagen, wonach gegen die Soldaten zunächst auch Schusswaffen eingesetzt wurden, die dann ins Meer geworfen wurden, fanden keine Beachtung, auch ein respektables Arsenal an kalten Waffen [Messer, Knüppel, Eisenketten, Eisenstangen, ect.] sehen die UN-Ermittler nicht im Zusammenhang mit der Vorbereitung auf einen gewalttätigen Übergriff, ohne zu erklären, in welchem Zusammenhang dann. Auch die Original-Videoaufnahmen des versuchten Lynchmordes an den aufs Deck abgeseilten Marinesoldaten, die die israelische Marine kurz darauf freigab,  fanden keine Beachtung. Die Reaktion der Soldaten auf den Überfall sei "unverhältnismässig" gewesen, das Entern des blockadebrechenden Schiffs - "ein Bruch des internationalen Rechts." Im Gegesatz zu den friedfertigen Teilnehmern der Flottille
, die die Soldaten vom Lynchmord seitens des harten Kerns der Jihadisten zu "beschützen versuchten" - diese exotische Behauptung ist neu - seien die israelischen Soldaten "äusserst brutal" mit den verhafteten Teilnehmern umgegangen, indem sie ihnen die "Plastikhandschellen zu hart zuschnürten", die angeschlagenen Jihadisten "unvorsichtig" aus dem Schiff herausführten und sie beschimpften. Zum Schluss fordert der Bericht die Herausgabe der Namen und Identitäten der Soldaten, um sie wegen des " Mordes und der Gewalt gegen friedliche Zivilisten" anzuklagen. 
In Reaktion auf den Bericht erklärte das israelische Aussenministerium, dass derartige Berichte das Potential dazu haben, die Autorität der Organisation der Vereinten Nationen nur weiter zu untergraben, weil die dort niedergeschriebenen Anschuldigungen offen einseitig und völlig unbegründet sind.  Die Premierministerkanzlei erklärte, dass all die Evidenzen und Beweise, die die Legalität und Legitimität der israelischen Position untermauern, das Gremium - das Menschenrechte in der Bezeichnung führt, dessen Mitglieder aber tatsächlich vom blanken Hass auf Israel und Juden getrieben sind - nicht daran hinderten, ihr a priori vorgefertigtes Urteil zu verkünden, berichtet Arutz 7. [siehe auch unsere Berichterstattung dazu seit 31.05.2010]

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