Donnerstag, 21. Oktober 2010

Assad denkt ueber "Alternativen" fuer den Libanon

Die Nordlibanesische Stadt Tripoli ist erneut Schauplatz gewalttaetiger Zusammenstoesse zwischen sunnitischen und schiitischen Paramilitaers. Nach einem Schusswechsel im Stadtteil Jabal Mohsen, der den sunnitischen und schiitischen Stadtteil trennt, wurden eine Frau und drei Kinder verletzt.  Die libanesische Armee beteuert, dass es nicht der erste solche Zwischenfall sei und man die Lage im Griff habe. Nach dem "Siegeszug" Ahmadinedschads im Libanon haelt sich die Hisbollah fuer ein neues Machtzentrum und den eigentlichen Souveraen. Die sunnitische Front "14 Maerz", mit dem Premier Saad al Hariri an der Spitze hat demgegenueber erklaert, die Umwandlung Libanons in einen "Vorposten der isranischen Revolutionsgarden" mit allen Mitteln zu verhindern.  
Ein hochrangiger Beamter im Apparat des syrischen Diktators Assad sagte im Interview an die libanesische Zeitung al-Akhbar, man sei " dazu verpflichtet, im Libanon tiefgreifende Veraenderungen zu veranlassen. Saad Hariri ist das einzige ernsthafte Hindernis auf dem Weg zur Aussoehnung zwischen dem syrischen und dem libanesischen Volk." Man berate im Damaskus derzeit intensiv ueber "Alternativen" zur jetzigen libaneischen Regierung, fuegte er hinzu.

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