Samstag, 2. Oktober 2010

Assad in Teheran eingetroffen

Der syrische Präsident Baschar Assad traf heute  zu einem eintägigen Staatsbesuch in Teheran ein und traf mit seinem iranischen Amtskollegen zusammen. Auf der Tagesordnung war die "Stärkung strategischer Beziehungen in den Bereichen Handel, Wirtschaft und Militär." Der Besuch steht auch im Zusammenhang mit der anstehenden Reise Ahmadinedschads in den Libanon. Ahmadinedschad ist fest entschlossen, auch den Süden Libanons samt ehemaligen Kriegsschauplätzen des zweiten Libanon-Krieges zu besuchen und symbolisch einen Stein Richtung Israel zu werfen. In seinen letzten Erklärungen bezeichnete er die israelisch-libanesische Grenze als "iranisch-israelische Grenze". Laut Debkas Quellen wird Assad versuchen, ihn von der Provokation  mit Hinweisen auf seine eigene Sicherheit abzuhalten.
Ahmadinedschad rief den syrischen Diktator, den wichtigsten und neben Erdogan wohl einzigen loyalen Bündnispartner dazu auf, "zusammen zu stehen und die Widerstandsfront zu stärken", dem sich bald auch andere Staaten der Region anschliessen würden. Assad bemerkte seinerseits , dass der israelisch-palästinensische Friedensprozess zu nichts führe und nur zum Ziel habe, "die Position des US-Präsidenten zu stärken." Es fällt allerdings schwer, dieser letzten Behauptung des syrischen Diktators zu widersprechen.  

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