Montag, 18. Oktober 2010

Attentat auf Ahmadinedscahd vereitelt

Die kuwaitische Zeitung Al-Siyasa hat einige Einzelheiten ueber den Besuch des iranischen Praesidenten im Libanon am 13. und 14. Oktober veroeffentlicht. So hatte der Gast nicht, wie geplant, im beiruter Luxus-Hotel "Venedig" uebernachtet, sondern in der iranischen Botschaft. Bis zuletzt gab es zwischen den Geheimdiensten Libanons und den Hisbollah-eigenen "Sicherheitsdiensten" Rangeleien, wer nun die Sicherheit Ahmadinedschads gewaehrleisten soll. So hatte Nasrallah am 14. Oktober den Praesidenten Suleiman angerufen, um ihn zu ueberzeugen, dass die Hisbollah-Miliz im Stande sei, die Gegenden im Sueden, die Ahmadinedschad besuchen sollte, und alle Zufahrten dorthin zu sichern. Doch der Praesident und Gastgeber setzte sich durch, liess Ahmadinedschads Konvoi durch Spezialeinheiten der libanesischen Armee begleiten und schickte einen Armeehubschrauber voraus.
Nach dem vom Premier Hariri veranstalteten feierlichen Mittagessen zu Ehren Ahmadinedschads war der Konvoi des iranischen Praesidenten nun Richtung Sueden losgefahren und waehlte  dazu die Schnellstrasse Richtung Sidon. In nur 12 km Entfernung von Beirut kehrte er jedoch um, und fuhr zurueck und direkt zum internationalen Flughafen Beirut. Grund seien operative Informationen ueber verdaechtige Aktivitaeten auf dem geplanten Fahrtweg gewesen, die vermutlich der selbe Hubschrauber feststellte und an den Konvoi durchgab. Somit habe man ein so gut wie sicheres Attentat vereitelt. 

Deshalb traf Ahmadinedschad in Bint-Dschbeil mit einer signifikanten Verspaetung ein, wo er auf dem "Platz der Maertyrer" seine Prophezeiungen ueber das Schicksal Israels mit dem libanesischen Volk teilte. Nach seiner Rede ging es dann ganz schnell: er kehrte nach Beirut zurueck, traf sich dort in der iranischen Botschaft kurz mit vem Hisbollah-Scheich, verabschiedete sich vom Praesidenten und flog am spaeten Donnerstagabend nach Teheran ab. Konkrete Hinweise auf ein Attentat seien es der Zeitung zufolge gewesen, die Ahmadinedschad an der urpsruenglich geplanten Verlaengerung des Besuchs bis zum Freitag gehindert haetten. Nicht unbemerkt blieb auch die permanente Praesenz israelischer Drohnen, die Ahmadinedschad auf jedem Schritt seiner Reise im Suedlibanon [angeblich] begleiteten.

Kommentare:

  1. Und ich hatte den Champagner schon kalt gestellt !
    Aber irgendwann klappt es schon, und die Lebenserwartung solcher Despoten ist im Allgemeinen nicht hoch.
    noch mehr würde ich mich aber freuen, wenn " DER Irre ", ähnlich wie Sadam Hussein, eines Tages angsterfüllt, aus einem Erdloch ausgebuddelt würde und danach der Galgen wartet ( oder nach iranischen Traditionen , der Baukrahn ).

    Joel

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  2. Das hast Du aber schön gesagt... Hast bestimmt nicht mal überlegt... Ich liebe solche Kommentare. Könntest Politiker werden....

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