Sonntag, 31. Oktober 2010

Der Tag wird kommen

Wie Arutz 7 berichtet, feierten rund 25.000 Menschen aus dem In- und Ausland diesen Schabbat in der Erzväterstadt Hebron. Nach der jüdischen Tradition wird jeder Schabbat des Wochenkapitels Chaye Sarah - in dem über den Erwerb der Höhle Machpelah in Hebron, der künftigen Beerdigungsstätte durch Abraham für ihn selbst und Sarah berichtet wird [Genesis 24 und 25] - in Hebron begangen. In der Höhle Machpelah sind die Erzväter Israels Abraham, Izchak und Jakob sowie die Erzmütter Sarah, Rivka und Lea begraben. Rachel starb auf dem Weg nach Betlehem und wurde in dieser Stadt begraben. Erzvater Joseph wurde in Schchem begraben [heute als "Nablus" unter arabischer Besatzung].
Der diesjährige Hebroner Schabbat, dem sich u. a. Rav Chaim Druckman, der Oberrabbiner der Stadt Zfat Shmuel Eliyahu, die MKs Uri Ariel, Ze'ev Elkin, Tzipi Hotobeli und Gila Gamliel anschlossen, war ein besonderer. Zum ersten Mal seit 12 Jahren wurde die Altstadt Hebrons und das ehemalige jüdische Viertel Kasba für tausende jüdische Besucher geöffnet. Die Besucher bekamen die Reste der jüdischen Häuser und Einrichtungen der Stadt zu sehen, die sich heute, mit Ausnahme eines Viertels, unter arabischer Besatzung befindet.  In der Mandatszeit ,1929, verübten die Araber, angestachelt durch den "Grossmufti" al-Husseini das bekannte Massaker an den Hebroner Juden, die überlebenden flohen, grösstenteils nach Jerusalem. Seitdem ist die Erzväterstadt bis auf ein Viertel judenrein.
Die jüdische Gemeinde Hebrons erklärte gestern, am Schabbatausgang: "Wir danken tausenden Besuchern, ebenso, wie den Sicherheitskräften und den Einwohnern Hebrons und Kiriat Arbas, die ihre Häuser und ihre Herzen öffneten. Wir warten auf den Tag, an dem 25.000 Juden in Hebron leben, und nicht nur als Besucher nach Hebron kommen werden. Mit Hilfe Gottes, der Tag wird kommen." [Foto: Höhle Machpelah, Hebron, Arutz 7]

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