Donnerstag, 28. Oktober 2010

Die Transformation der Endloesung

Das Folgende ist harter Tobak.

Die britische Тhе Independent hat gestern einen Artikel mit dem wenig interpretationsbeduerftigen Titel "Das deutsche Aussenministerium half Nazis bei der Flucht aus dem Land nach dem Ende des Krieges " ["German foreign ministry helped Nazis flee country after the war had ended"] veroeffentlicht. Die historischen Materialien, die die Zeitung heranzieht, belegen, dass nicht nur die Angestellten des noch bestehenden Aussenministeriums des Dritten Reiches, die als "unpolitisierte Berufsbeamte" ins auswaertige Amt der BRD uebernommen wurden, sondern auch die Angestellten des "denazifizierten und demokratischen" Deutschlands den Nazi-Verbrechern intensiv dabei halfen, aus dem Land zu fliehen, um den gerichtlichen Strafverfahren zu entkommen. Sie benutzten dazu die bestehenden diplomatischen Netzwerke und Niederlassungen des Dritten Reichs im Nahen Osten und Lateinamerika, an denen die "Denazifizierung", die auch in Deutschland nicht mehr als Farce und ein Etikettenschwindel war, voellig vorbeigegangen war. Die bundesdeutschen Diplomaten halfen so hunderten von NS-Schreibtischmoerdern dabei, ueber den Ozean und in die arabischen Laender des Nahen Ostens zu fliehen, wo die oertlichen Gesinnungsgenossen des Freundes von Hitler Hajj Amin al-Husseini die fluechtigen "arischen" Freunde in die Erarbeitung ihrer Plaene der "Endloesung der Judenfrage in Nahost" einbezogen.
Anfang der 50er halfen bundesdeutsche Behoerden dem ehem. Mitarbeiter des Aussenministeriums des Dritten Reichs Franz Rademacher, der auf der Wannseekonferenz den Plan der Endloesung mitgestaltete, nach Syrien zu fliehen. Diese Ehre wurde Rademacher aufgrund seiner "besonderen Verdienste" bei der Umsetzung der Deportation der belgrader Juden in die Vernichtungslager 1941 zuteil. Rademacher wurde zwar kurzfristig als NS-Verbrecher festgenommen, wurde jedoch bald wegen "Mangels an Beweisen" aus dem Gefaengnis entlassen. 1966 kehrte der Henker der serbischen Juden nach Deutschland zurueck, wo er 1973 in Bonn verstarb.
Reichten die Verbindungen des Auswaertigen Amtes nicht aus, wurden bundesdeutsche Politiker hoechsten Ranges in die Rettung von ehemaligen hochrangigen NS-Beamten eingeschaltet, einschliesslich Bundeskanzler Willy Brandt. Anfang der 70er Jahre nahm Brandt den ehem. Attaché des Dritten Reiches in Paris Ernst Achenbach in Schutz, der hoechstpersoenlich die Deportation franzoesischer Juden nach Auschwitz und in andere Vernichtungslager befehligte. Der fuer seine Ostpolitik und die Anerkennung der Oder-Neisse-Linie bei den Fuehrern der Sowjetunion so beliebte deutsche Bundeskanzler, das Denkmal der SPD, hatte sich kategorisch geweigert, Achenbach dem franzoesischen Rechtssystem zu ueberstellen. Unter der Schirmherrschafts Brandts absolvierte der Henker Hitlers nach dem Krieg eine erfolgreiche Karriere als Anwalt, ging in Rente und starb in Essen 1991. 
Das Folgende hat mit der Flucht der Nazis nichts mehr zu tun, und dennoch. Der selbe Willy Brandt und sein Innenminister  Hans-Dietrich Genscher hatten den verzweifelten Bitten von Golda Meir, israelische Kommandos an die Befreiung israelischer Sportler aus der Gewalt palaestinensischer Terroristen 1972 in Muenchen heranzulassen, eine kategorische Absage erteilt. Der Rest der Geschichte ist wohlbekannt, weniger aber, dass mehrere Sportler durch deutsche "Kommandos" erschossen wurden - selbstverstaendlich irrtuemlich. 
Mit der Unterstuetzung arabischer Terrorgruppen Fath und Hamas finanziell, diplomatisch, militaerisch und massenmedial durch EU- und bundesdeutsche Strukturen, dem Appeasement gegenueber dem Islamfaschismus und der internationalen Lynchjustiz gegen Israel bei jedem Anlass lebt die Hydra der Endloesung weiter - mit neuem aufpoliertem Gesicht. Und sie konzentriert sich nicht auf die verkuemmerten juedischen Gemeinden Europas, die keine Zukunft haben, wer denkt, dass Hitler bei der Endlösung in Westeuropa gescheitert war, beluegt sich selbst.  Die aufgeklärten Antisemiten von heute haben begriffen, dass  die Gegenwart und Zukunft der Endloesung im Nahen Osten liegt - die Triebe der Endloeser sind heute im Nahen Osten akkumuliert. Nur bei der Rollenverteilung gibt es eine Verschiebung: wer zuschaute - handelt. Und wer im Zweiten WK federführend war, ist heute Helfershelfer. Nach dem Holocaust erstand Europa aus den Ruinen wieder - nach dem Fall Israels steht Europa nicht mehr auf.                         

al-Husseini , Himmler

Ahmadinedschad, Schroeder
Abbas, Benedikt XVI
                                                                                                                                      

Kommentare:

  1. shalom ,in einem anderem forum hatte ich
    u.a. geschrieben <<das die araber-Pal-
    hitler auf grund des holocaust,den ich selber erlebt habe,und der endlösung der juden ,liebten .1946 war das ziel der pal und araber mit der vernichtung der juden weiter zu machen.
    das ist eine historische wahrheit.
    wegen diesem bericht wurde ich verwarnt.<<begründung <hetze< unglaublich.eure meinung möchte ich gerne höhren. shalom karl

    AntwortenLöschen
  2. Herzlichen Glückwunsch zum 50isten Geburtstag, Karl.

    AntwortenLöschen
  3. Warum sollte das Ende Israels das Ende Europas bedeuten?
    Und was sollte es uns Europäer kümmern ob sich im Nahen Osten Juden oder Moslems durchsetzen.
    Solange die sich wegen was auch immer Morden und dem Rest der Welt die Werkzeuge und Material abkaufen ist doch alles so wie es schon min. 40 Jahre ist!
    Kurz die werden da Unten schon wissen was sie tun...
    Und NeoNazis hin und her in heutigen Regierungen;
    Menschen haben schon immer Kriege Inszeniert und Geführt.
    Die Brutalsten und Längsten waren Glaubenskriege.
    Sie dauern noch immer an.

    AntwortenLöschen