Mittwoch, 20. Oktober 2010

Ghettoisierung Israels - Teil der eurabischen Staatsraison

Der marokkanische  Koenig Mohammed VI hat  sich geweigert, den israelischen Praesidenten im Rahmen der regionalen Wirschaftskonferenz, die am 26-28 Oktober in Marrakesch stattfinden soll, zu treffen. Israelischen Medienberichten zufolge erfolgte die Absage des marokkanischen Koenigs auf massiven Druck Saudi-Arabiens hin, das im Namen aller arabischen Staaten damit drohte, die Konferenz zu boykottieren, sollten sie dort den israelischen Praesidenten sehen. In einem speziellen Brief an Peres hiess der marokkanische Koenig ihn willkommen, wies aber darauf hin, dass er ihn "gegenwaertig leider nicht persoenlich empfangen kann". Daraufhin liess die Kanzlei von Peres mitteilen, dass der Praesident seine Teilnahme an der Konferenz abgesagt hat. Peres besuche keine Staaten, deren Oberhaeupter sich weigern, ihn zu treffen, hiess es weiter.
Dem Beispiel Marokkos folgten u. a. Belgien, Island, Schweden und Irland, ausserdem Suedafrika und die Tuerkei. Sie  boykottieren die OECD-Tourismuskonferenz, die heute in Jerusalem stattfindet, , wie es die PA und die arabische Liga gefordert hatten. Mindestens 24 der 33 OECD-Mitgliedsstaaten liessen sich von Boykottaufrufen der Araber nicht beirren und beteiligen sich Arutz 7 zufolge an der Tagung.

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