Freitag, 1. Oktober 2010

Hussein: Moratorium für die Kongresswahl

Die britische Telegraph und Arutz 7 berichten vom angeblichen Eilbrief des US-Präsidenten an den israelischen Premier, der eine Reihe von "Geschenkideen" enthält - im Gegenzug fordert Hussein von Netanjahu, ein neues Baumoratorium für weitere zwei Monate zu verhängen. Israel soll dafür umfangreiche Sicherheitsgarantien erhalten und in das US-System der Früherkennungsradare gegen ballistische Raketen eingebunden werden; vor allem verspricht Hussein, sein Veto im UN-Sicherheitsrat einzulegen, sollte die arabische Liga eine einseitige Ausrufung eines PA-Staats in der UNO forcieren. Am Schluss sichert Hussein Netanjahu zu, keine weiteren einseitigen Forderungen an Israel mehr zu stellen.
Israelischen Beobachtern zufolge ist die Forderung nach einer Baustopp-Verlängerung um zwei Monate vor allem der Tatsache geschuldet, dass Anfang November die nächsten Kongresswahlen anstehen und der amtierende US-Präsident eine entsprechende Kulisse und vor allem Ruhe an der Nahostfront brauche. Mit den medial inszenierten verzweifelten Versuchen, die Gespräche zu retten oder - nach dem Motto, es kann alles passieren - sogar mit einer Einigung hofft Hussein, das sich anbahnende Desaster für seine Demokraten in den beiden Kammern abwenden, zumindest abmildern zu können. Nachdem aus der Umgebung des israelischen Premiers über dessen Ablehnende Haltung berichtet worden ist, hat das Weisse Haus umgehend die Existenz des Papieres selbst bestritten.

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