Dienstag, 26. Oktober 2010

Hussein und Erdogan gelingt weiterer Schlag gegen Israel

Die Tuerkei hat der Stationierung von Teilen des US-Raketenschutzschildes fuer Europa auf dem eigenen Territorium mit einer Bedingung zugestimmt - die technischen und Aufklaerungsdaten des US-Antiraketensystems in der Tuerkei duerfen nicht mit Israel geteilt werden, berichtet Today's Zaman. Die Zeitung zitiert eine nicht nammentlich genannte Quelle in der Umgebung von Erdogan, dass "mit Blick auf die globale unberechenbare Situation im Bereich Sicherheit, das Antiraketensystem irgendwann gegen Israel gerichtet werden koennte." Die Quelle hat in diesem Kontext hinzugefuegt, dass NATO ein System der kollektiven Verteidigung sei, und ein Angriff auf einen Mitgliedsstaat einem Angriff auf den gesamten Block gleichkomme.
Im offiziellen Wortlaut der US-Regierung ist bzw. war der Abwehrschild, und auch dessen Teile in der Tuerkei, gegen iranische Raketen gerichtet - doch der tuerkische Aussenminister Davutoglu hat durchgesetzt, dass im Vertrag kein speziphisches Land als potentielle Gefahr genannt wird sowie andeuten lassen, gegen wen das System tatsaechlich zum Einsatz kommen soll. Diese letzten Aeusserungen tuerkischer Offizieller haben die Hussein-Administration aber nicht an der Richtigkeit des Ruestungstransfers an die Tuerken zweifeln lassen - sie hat allen ihren Forderungen zugestimmt und Israels Sicherheitsinteressen fallen lassen.

Kommentare:

  1. Die Situation wird für Israel immer gefährlicher.Ich hoffe ,dass die Armee auf alles vorbereitet ist.Die Staaten der Welt wollen das kleine Volk der Juden ausrotten.Israel sei wachsam!!!Viele Grüsse ein Chist aus Deutschland,der für Euch betet.

    AntwortenLöschen
  2. Während unsere Gutmenschen jede mediale Äußerung daraufhin untersuchen, ob der Islam beleidigt sein könnte und sie sich gleich vorsorglich empören, darf die Iranische Regierung beständig und unwidersprochen öffentlich die Vernichtung Israels fordern.
    Der Ausschluss Israels aus dem Rakentenabwehrschirm wird doch als Signal verstanden, dass der Schutz und die Verteidigungsmöglichkeiten von Israel nicht mehr absolute Priorität bei den Amerikanern haben. Man kann also darüber diskutieren und sich "flexibel" anpassen. Ja, das ist hohe Staatskunst der Obamaadministration.

    AntwortenLöschen