Montag, 25. Oktober 2010

Immobilinedarlehen: strengere Vergaberegeln

Als Teil der Massnahmen zur Stabilisierung bzw. "Abkühlung" der Lage am Immobilienmarkt hat der Generaldirektor der israelischen Zentralbank Stanley Fisher die Hypothekenbanken angewiesen, das Verfahren der Vergabe von Immobiliendarlehen ["Maschkantaot"] ab 800 Tsd. Schekel zu ändern, berichtet TheMarker . Die Regelung betrifft Personen, die Wohnungen und andere Immobilien zu Investitionszwecken kaufen, sowie diejenigen, die über ein viel zu geringes Eigenkapital verfügen. In diesen Fällen muss das Eigenkapital mindestens 60% des Darlehens betragen. Die Banken sind ferner verpflichtet, ihr Eigenkapital am Darlehen von derzeit mindestens 35% auf 100% aufstocken. Dies soll die Darlehen vergebenden Banken zur genaueren Prüfung der Liquidität ihrer Kunden bei der Rückzahlung zwingen und die Kreditvergabe an rückzahlungsunfähige Kunden ausschliessen. Nach Expertenmeinungen wird die neue Regelung den Jahreszins auf "Maschkantaot" mittelfristig um 1% erhöhen.
Die neue Regel erstreckt sich dementsprechend nicht auf Personen, die über Privilegien beim Wohnungskauf verfügen, z. B ihre erste Eigenwohnung kaufen, und auf Personen, die eine Maschkanta unter 800. Tsd. Schekel  beantragen. Der Leitzins bleibt im Monat November unverändert bei 2%.

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