Samstag, 2. Oktober 2010

Iran verhaftet mutmassliche Saboteure

Wie Arutz 7 unter Berufung auf das iranische Staatsfernsehen berichtet, ist es dem iranischen Geheimdienst gelungen, mehrere Personen festzunehmen, die verdächtigt werden, das Nuklearprogramm des Landes mittels des Internet zu sabotieren. Der Iran habe "den Feind daran gehindert, weiteren Schaden zuzufügen", heisst es in der Erklärung des Geheimdienstministers Heydar Moslehi. Während dem Regime die Hexenjagd auf tatsächliche oder vermeintliche Spione gelingt, bleibt der Fortschritt bei der Bewältigung des eigentlichen Problems, des Stuxnet-Wurms, weitgehend aus. Während das offizielle Teheran Probleme in Buscher bestreitet, könnte Stuxnet es ausgerechnet auf den dortigen Reaktor abgesehen haben, der vom Siemens-Konzern mitgebaut wurde und wo Siemens-Steuerungsmodule auch gegenwärtig die Prozesse regeln. Der Iran hat jüngst die volle Inbetriebnahme des Reaktors - nach dessen physischem Start im August - um mehrere Monate verschieben müssen, ohne auf Ursachen einzugehen.

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