Samstag, 30. Oktober 2010

Iranische Waffenlieferung nach Gaza abgefangen

Die im nigerianischen Hafen Apapa [Lagos] vor drei Tagen beschlagnahmte umfangreiche Waffenlieferung hat sich als eine Schmuggelfracht aus dem Iran entpuppt, berichtet die Nachrichtenagentur AP. Die internationale Reederei CMA CGM mit Hauptsitz in Frankreich hat die zuvor durch Israel geäusserten Befürchtungen bestätigt, dass der Iran immer wieder versucht, auf Umwegen Waffen an das Hamas-Regime im Gazastreifen zu liefern. Das Schiff "Everest" war aus dem iranischen Hafen Bandar-Abbas mit 13 Containern ausgelaufen, deren Inhalt als "Glasfaserpakete" deklariert wurde. Der iranische Absender sei in keiner der "schwarzen Listen" enthalten gewesen, die Fracht erreichte den grossen westafrikanischen Hafen im Juli diesen Jahres und befand sich seitdem auf einem der Lager des Zolls. Letzte Woche beantragte der iranische Besitzer der Fracht deren Herausgabe und Weitertransport nach Gambia und dabei stiessen die nigerianischen Zoll- und Sicherheitsbeamten anstatt auf "Glasfaserpakete" auf 107-mm-Raketen, Schusswaffenmunition, Granaten, Sprengstoff und mobile Abschussvorrichtungen für Raketen. Weder seitens der UNO, noch der zahlreichen "Menschenrechtsgruppen" gab es Verurteilungen.

1 Kommentar:

  1. Wie kann man aber auch von Gutmenschen verlangen, dass Waffenlieferungen an Terroristen verurteilt werden. Das würde doch diese guten aber fehlgeleiteten Terroristen nur verärgern.
    Die gleichen Gutmenschen sind jedoch die ersten, die nach dem Tod von unschuldigen Zivilisten die Opfer zur Mäßigung und Besonnenheit aufrufen. So wird man auch durch Nichtstun zu Unterstützern des Terrors und nimmt dessen Folgen im Kauf!

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