Samstag, 16. Oktober 2010

Marine zieht erste Konsequenzen nach Mava Marmara

Während sich die Tirkel-Kommission zum Abfang der islamistischen "Free-Gaza"-Flottille mit dem Verhalten der Soldaten an Bord von Mava Marmara befasst, hat das Kommando der israelischen  Marine erste Konsequenzen aus dem Zwischenfall vom 31. Mai gezogen. Ausgangspunkt ist die Feststellung, dass die Zahal über keine geeigneten Schiffe verfügt, mit denen grössere Wasserfahrzeuge vom Schlage Mava Marmara geentert werden können. Man erinnert sich immer noch an die Videos mit den kleinen Schnellbooten der israelischen Küstenwache, die um das Islamistenschiff herumkreisten und die Besatzung [erfolglos] zum Einlenken aufforderten, eher erste Kommandos vom Hubschrauber abgesetzt wurden. Was danach passierte, wurde hier und andernorts ausführlich beschrieben.
Hätte man aber das Schiff regulär geentert und gleich mehrere dutzend Soldaten über spezielle Brücken hinüberlaufen lassen, dann hätte man die tollwütige Menge evtl auch ohne Schusswaffengewalt überwältigt. Die Zahal hat beschlossen, mehrere solche Schiffe anzuschaffen und testet bereits geeignete grössere Schnellboote, meldet Galej Zahal. Der Armeepressedienst erklärte, dass das Schicksal aller künftigen Hamas-Sympathisanten in jedem Fall ausschliesslich von deren Verhalten abhängien wird. Seit der Erstürmung von Mava Marmara wurden mehrere weitere Jihad-Flottillen aufgehalten, und es kam niemand zu Schaden, weil die Aktivisten sich friedlich verhalten hatten, betont die Zahal.

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